Test Final Fantasy XI

von Daniel Frick (02. November 2004)

Die letzten Jahre sorgten nicht nur für eine allgemeine Wiederbelebung des Fantasy-Rollenspiel-Genres, sondern dank immer besserer Internetverbindungen auch für Online-Rollenspiele. Nach den bekanntesten Vertretern ihrer Art, "Dark Age of Camelot" und "Star Wars Galaxies" und dem in Kürze erscheinenden "World of Warcraft", schickt sich nun der elfte Teil der erfolgreichen Final Fantasy Serie aus dem Land des Lächelns an, europäische Spieler in die fiktive Welt Vana'diel zu entführen. Ob "Final Fantasy XI" sich angesichts hochkarätiger Konkurrenz durchsetzen können wird.

Ein weiblicher TarutaruEin weiblicher Tarutaru

Geduld bei Installation und Registrierung ist notwendig

Wer sich entschlossen hat, Final Fantasy XI zu spielen, sieht sich erst einmal einem Installationsmarathon ausgesetzt. Nach der Installation des Hauptspiels und der beiden dem Spiel beiliegenden Add-On's "Rise of Zilart" und "Chains of Promathia" (7 CD's, 8 GB), gilt es, sich über die ebenfalls zu installierende Benutzeroberfläche "PlayOnline" für das eigentliche Spiel sowie die Add-On's anzumelden bzw. diese freizuschalten. Dann müssen noch die bei MMORPG's üblichen Update's (80 MB, viel Spaß ohne DSL) geladen und installiert werden. Der Service "Playonline" kostet im Monat 12,95 US$ sowie jeder Charakter einen zusätzlichen Dollar und ist nur über Kreditkarte zahlbar. (Der erste Monat ist gratis).

In AktionIn Aktion

Ausgereiftes Charaktersystem

Hat man sich dann erst einmal ins Spiel eingeloggt, gilt es, einen Charakter zu erstellen. Es gibt 5 Rassen: Hume (Menschen), Elvaan (Elfen), Mithra (Katzenwesen), Tarutaru (magiebegabte Knuddel-Zwerge) und riesenhafte, geschlechtslose Muskelberge, die sich hier "Galka" nennen. Des weiteren stehen 6 Hauptberufe zur Auswahl: Weiß-, Rot- und Schwarzmagier, Krieger, Dieb und Mönch. Ab Level 18 kann ein Nebenberuf erlernt werden, dessen Level immer vom Hauptberuf abhängt. Die Add-On's sowie Quests bescheren dann noch zusätzliche Berufe wie Paladin, Samurai, Drachenbeschwörer oder Ninja. Durch die Möglichkeit der Kombination sind interessante Konstellationen möglich, die einen gewissen Reiz gegenüber anderen MMORPGs ausmachen. Neben Berufen kann man auch noch ein Handwerk erlernen (übliche Handwerke wie z.B. Schmied, Schneider, Alchimist etc.) womit sich Geld verdienen lässt. Falls jemand damit noch nicht ausgelastet ist, kann er in seiner "Freizeit" außerdem u.a. fischen, Pflanzen pflücken und züchten oder Erz schürfen. Waffen, Rüstungen und Spezialfähigkeiten perfektionieren den Helden je nach Gusto und gewohnter Manier, Kämpfe laufen hingegen unüblich in Echtzeit ab.

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