Test FF 11 - Seite 2

Eine buntgemischte HeldentruppeEine buntgemischte Heldentruppe

Einsteigerfreundlichkeit contra Langzeitmotivation

Doch der durchschnittliche Online-Rollenspieler wird damit beschäftigt sein, seinen Charakter zu "leveln", sprich: aufzupäppeln, denn zu Beginn des Spiels sind sie in Rollenspielüblicher Manier recht schwach auf der Brust. Diese Tatsache, aus dem Genre durchaus bekannt und notwendig, gestaltet sich in Final Fantasy XI allerdings recht zäh. Grund dafür sind außer der Tatsache, dass einem Online-Rollenspiel-Anfänger bei einem Spiel dieser Komplexität mit eher dürftigem Tutorial und Handbuch viel zu wenig "Handwerkszeug" mitgegeben wird vor allem die zu Beginn weitgehend fehlenden Quests und Missionen, die ansonsten für Abwechslung sorgen würden. Im Gegenzug kann man jederzeit auf einen Gamemaster zugreifen oder sich an einen der "ehrenamtlichen" Mentoren wenden. Eine gute Idee, ist doch die überwiegend amerikanische und japanische Community sehr freundlich und hilfsbereit, wenn man denn zumindest der englischen Sprache mächtig ist. (Japanisch kann mit einem Tool übersetzt werden).

Das putzige Kerlchen kann mächtig zaubernDas putzige Kerlchen kann mächtig zaubern

Konsolen- und PC-Spieler in einer Welt

Final Fantasy XI wurde primär für Playstation 2 entwickelt und ist das erste Online-Spiel, in der sich die Community sowohl aus Konsolen- als auch PC-Spielern rekrutiert. Der Bedienung der Menüs sowie der Steuerung merkt man seine Konsolenherkunft dann auch deutlich an. Entweder gewöhnt man sich mit der Zeit an die z.T. etwas umständliche Steuerung oder man benutzt ein Gamepad oder ein PS2-Joypad mit USB-Adapter. Bei der Grafik merkt man dem Spiel diese Tatsache übrigens auch an, doch über ein Tool kann die Optik etwas aufgepeppt werden und sieht dann für ihre 2 Jahre noch ganz ordentlich aus. Vor allem die Grafikeffekte, z.B. bei Zaubersprüchen machen der dafür bekannten Final Fantasy-Reihe alle Ehre. Konsolen und PC-Spieler spielen grundsätzlich auf den gleichen Servern, doch Vorsicht: Zugeteilt wird man einem beliebigen Server je nach Auslastung, gewählt werden kann nur mit einem im Spiel erhältlichen Weltenpass. Für den Spieleinstieg. Vor allem für Anfänger ein ziemliches Manko, wenn ich an meine unzähligen Stunden der Einführung in "Dark Age of Camelot" durch einen Freund denke.

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