Test ANNO 1701 - Der Fluch des Drachen

von Jan Höllger (29. Oktober 2007)

Aufbauspielspaß in technischer wie spielerischer Perfektion: das bot vor einem Jahr der dritte Teil der deutschen Anno-Reihe. Mit "Anno 1701" konnten die Entwickler Spieler wie Kritiker begeistern und holten zurecht allernorts Spitzenwertungen. Mit "Der Fluch des Drachen!" ist inzwischen das erste offizielle Addon zum Aufbauhit verfügbar. Wir sagen euch, ob es was taugt und was es für Neuerungen gibt.

Liang Wu verlangt erstmal ein paar Edelsteien, bevor ihr weitersegeln dürft.Liang Wu verlangt erstmal ein paar Edelsteien, bevor ihr weitersegeln dürft.

Freund und Feind im fernen Osten

"Anno 1701" konzentrierte sich vor einem Jahr primär auf den Endlosspielmodus und bot lediglich zehn interessante, aber zusammenhanglose Einzelmissionen an. Das Fehlen einer echten Kampagne war dann auch schon der größte Makel des Spieles. Mit dem Addon wollen die Entwickler diese Scharte nun ausmerzen. Denn die Erweiterung kommt mit einer umfangreichen Kampagne daher, die euch mehr als 15 Stunden an den Bildschirm fesseln wird. Über 11 lange Missionen wird eine zusammenhängende Story erzählt, in der es um das Artefakt des Auges des Drachen geht. Während ihr zunächst dem anfangs noch sympathischen Finn Hallqvist dabei helft, das Artefakt aus einem überfluteten Tempel zu bergen, müsst ihr euch später mit diversen Charakteren herumschlagen, die allesamt einen Nutzen aus dem mächtigen Artefakt ziehen wollen. Der größte Feind ist ein Bösewicht namens del Torro, der gleich in der zweiten Mission eure gesamte Siedlung durch einen Brand zerstört. Doch auf eurer Reise in den fernen Osten trefft ihr nicht nur auf Gegner, sondern auch auf Verbündete, die euch gegen einen kleinen Gefallen in allen Lebenslagen helfen.

Angriffe auf solch befestigte Stellungen sind stets verlustreich.Angriffe auf solch befestigte Stellungen sind stets verlustreich.

Abwechslung ist Trumpf

Die Geschichte der Kampagne bleibt über die gesamte Spielzeit spannend, allein die Präsentation der Story hätten wir uns etwas fulminanter gewünscht, etwa in Form einiger Rendersequenzen. So erlebt ihr die Story meist nur durch hervorragend vertonte Dialoge und öde Textbildschirme. Dafür sind die einzelnen Missionen sowie die Aufgaben auf den großen Karten mehr als abwechslungsreich. Ständig erhaltet ihr neue Aufträge, wovon ihr einige auch nur als Sekundärziel zu erfüllen habt. Doch oftmals bringen euch solche Nebenquests mehr Ansehen bei euren Verbündeten oder ermöglichen das Handeln von seltenen Waren. Die Hauptziele erstrecken sich meist über die gesamten Einsätze: Mal sollt ihr eine durch einen heftigen Meteoritenschauer zerstörte Tempelanlage wieder aufbauen, dann einen Spion beim Feind einschleusen oder eine Universität einer Verbündeten 15 Minuten beschützen, damit die nette Frau eine geheime Botschaft entschlüsseln kann.

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