Test Sniper Elite

von Clemens Eisenberger (20. Mai 2006)

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges kämpfen russische gegen deutsche Truppen um Berlin. Ihr müsst als amerikanischer Soldat versuchen, beiden Seiten einen Strich durch die Rechnung zu machen - allerdings nicht in typischer "Rambo"-Manier, nein, ihr schlüpft in die Garderobe eines Scharfschützen. Und wie man sich darin fühlt, lest ihr in unserem Test.

Eine Langspielplatte sollte sich dieser Soldat nicht mehr kaufen...Eine Langspielplatte sollte sich dieser Soldat nicht mehr kaufen...

Von 28 zu 1399

28 Missionen warten bei "Sniper Elite" auf euch. Alle könnt ihr wahlweise allein oder zu zweit im Kooperativ-Modus spielen. "Sniper Elite" verfügt aber zudem noch über eine Online-Funktion, welche ihr für Feuergefechte mit anderen menschlichen Spielern nutzen dürft. Online stehen euch bekannte Multiplayer-Games wie z.B. "Deathmatch" zur Verfügung. Bevor ihr euch allerdings in die erste Mission stürzt, wartet ein erster Schock auf euch: "Sniper Elite" reduziert eure Memory Card um 1399 KB! Doch nun ein paar Worte zu den Missionen an sich: Während es schon bei normalen Kriegssimulationen keine gute Idee ist, seinen Soldaten in guter alter Rambo-Manier ins Feld zu schicken, ist das bei diesem Spiel absolut tödlich. Wenn ihr bei Kriegssimulationen auf alles schießen wollt, was sich bewegt, werdet ihr nicht lang genug überleben, um eine Mission zu beenden. Bei "Sniper Elite" tritt dieses "Rambo-Überleben"-Verhältnis ebenfalls auf - allerdings in noch verstärkter Form. Wer hier nicht geschickt taktiert, überlebt keine 5 Minuten - für Anfänger ist dieses Spiel aufgrund des hohen Frustpotentials und Schwierigkeitsgrades garantiert nicht geeignet.

Mal eine etwas andere Version von "Am Brunnen vor dem (Brandenburger) Tore"Mal eine etwas andere Version von "Am Brunnen vor dem (Brandenburger) Tore"

Missionsverlauf

Wer es länger als 5 Minuten geschafft hat, wird bereits einige wichtige Details der Story erfahren: Euer Hauptziel ist es, zu verhindern, dass Geheimunterlagen der Nazis in die Hände der russischen Truppen fallen. Allerdings wollen die russischen Truppen das verständlicherweise nicht - und auch die Deutschen haben etwas dagegen, dass die Amerikaner (in deren Rolle ihr operiert) ihre Unterlagen in die Finger bekommen. Für Feinde ist also gesorgt. Um möglichst lange zu überleben, müsst ihr euch während des gesamten Spiels bedeckt halten und alle Gegner aus der Entfernung mit eurem Scharfschützengewehr erledigen. Das ein oder andere Feuergefecht wird euch so zwar auch nicht erspart bleiben, sofern ihr aber bereits die meisten Gegner ausgeschaltet habt (achtet hierbei besonders auf Fenster bzw. Dächer, hier werdet ihr fast immer fündig), sollte dies kein allzu großes Problem darstellen. Solltet ihr einmal den Tod finden, müsst ihr die Mission wiederholen - allerdings könnt ihr an jedem beliebigen Punkt zwischenspeichern, ein Feature, von dem ihr sehr oft Gebrauch machen solltet, da ihr nie wisst, was hinter der nächsten Ruine auf euch wartet...

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