Test Sniper Elite - Seite 2

Häuserkampf: Überall in diesem gebäude könnten feindliche Schwarfschützen lauern.Häuserkampf: Überall in diesem gebäude könnten feindliche Schwarfschützen lauern.

Die Technik hinter euren Aktionen

Von der technischen Seite her bietet "Sniper Elite" solide Kost. Die größte Schwäche der Grafik liegt in den eher detailarmen Texturen, welche sich zudem des öfteren wiederholen. Da ihr in diesem Spiel hauptsächlich in Third Person Ansicht durch den Dreck robbt und versucht, euren nächsten Gegner aufs Korn zu nehmen, hätte sich euer Auge sicherlich etwas bessere "Behandlung" gewünscht. Die Soundkulisse hingegen ist sehr gut gelungen und erzeugt ein sehr authentisches Feeling - so, als wärt ihr tatsächlich mitten im Geschehen. Die Animationen der Figuren sind zwar nicht perfekt, wirken aber dennoch die meiste Zeit über recht natürlich. Es fällt allerdings schon auf, dass alle Gegner beinahe denselben Bewegungsmustern folgen - lediglich in den gerenderten Zwischensequenzen gibt es an den Animationen nichts auszusetzen. Die Steuerung ist sehr gut durchdacht, allerdings benötigt man als Neueinsteiger mindestens eine halbe Stunde, um sich mit der Tastenkonfiguration anzufreunden. Dies ist ein sehr wichtiger Schritt, um bei "Sniper Elite" überleben zu können, da ihr in überraschenden Situationen kaum die Zeit habt, auszuprobieren bzw. die einzelnen Befehle im Booklet nachzulesen. Denn auch dem vorsichtigsten Scharfschützen kann es passieren, dass er das eine oder andere Mal in Feindfeuer gerät und sich quasi im normalen Feuergefecht seiner Gegner entledigen muss - wer einmal entdeckt wurde, braucht sich auch nicht mehr zu verstecken.

Nicht für zartbesaitete Spieler!

"Sniper Elite" ist eines der brutalsten Spiele, das in letzter Zeit erschienen ist. Mich persönlich überrascht es sehr, dass gerade dieses Spiel in seiner ungekürzten Form von der USK ("Unterhaltunssoftware-Selbstkontrolle") eine Freigabe ab 18 bekommen hat. Solltet ihr es nämlich schaffen, einen Headshot zu landen (beim einfachen Schwierigkeitsgrad reicht es hier einfach, auf den Kopf zu zielen; bei den höheren Schwierigkeitsstufen müsst ihr allerdings auch den Wind, die Erdgravitation und eure Atmung sowie euren Herzschlag berücksichtigen - ein "sauberer" Treffer ist also nur schwer zu machen. Wenn euch dennoch ein solcher Treffer gelingt, zeigt euch das Spiel eine sehr blutige Animation, verfolgt die Kamera die Kugel bis (und auch auf dem Weg durch) das Ziel - Animationen von berstenden Knochen und spritzendem Blut sind hierbei auch zu sehen. Aufgrund dieser Schonungslosigkeit und der generell sehr "harten" Atmosphäre des Spiels ist "Sniper Elite" für minderjährige Zocker garantiert nicht geeignet.

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