Test One Piece Grand Battle 4

von Clemens Eisenberger (10. November 2005)

Dass Piraten böse sind, wissen wir alle spätestens seit "Peter Pan". Grund genug für Bandai, euch nun bereits zum vierten Mal in die Arenen der beliebten Beat 'em Up Serie "One Piece Grand Battle" einzuladen. Ob die Schlägerei mit den wilden Seeräubern allerdings auch Spaß macht, lest ihr in unserem Review.

"Nimm Diesen" - Ein Kick von oben kann Wunder bewirken."Nimm Diesen" - Ein Kick von oben kann Wunder bewirken.

Tick, Tack, Tick, Tack

König der Piraten zu werden ist kein einfacher Job. Deshalb seit ihr in "One Piece Grand Battle 4" auch nicht allein unterwegs, sondern zieht mit 16 verschiedenen Piraten und 20 Unterstützungscharakteren in den Kampf. Insgesamt könnt ihr in 6 verschiedenen Spielmodi gegeneinander ankämpfen. Diese bestehen zum einen aus ganz normalen, Beat 'em Up-typischen Kämpfen und zum anderen aus kleineren Mini-Spielen. Bei den Kämpfen könnt ihr sämtliche Objekte der Umgebung für einen Angriff nutzen, was euch (bei richtigem Taktieren) durchaus einen schnellen Sieg bescheren kann. Wer Abwechslung sucht, der ist bei den Mini-Spielen sehr gut aufgehoben. Hier müsst ihr z.B. verschiedene Feinde, allesamt mit Kanonen bewaffnet, im richtigen Moment schlagen, damit sie nicht auf eure Freunde schießen können, welche wiederum ein Bootsrennen mit anderen Piraten bestreiten müssen. Derartige Spielchen können sowohl recht witzig, als auch stellenweise etwas frustrierend sein, da man die meiste Zeit nicht nur gegen die Gegner sondern auch gegen die etwas umständliche Steuerung ankämpfen muss.

Treffer und versenkt! - Nun ja, fast...Treffer und versenkt! - Nun ja, fast...

Stechen wir in See!

Die Grafik des Spiels ist komplett im comicartigen Cel Shading Look gehalten und weiß in diesem Stil auch zu gefallen. An diversen Kanten zeigen sich zwar leichte Treppcheneffekte, ansonsten ist die Grafik des Spiels durchaus in Ordnung. Die Soundqualität ist ebenfalls recht gut geworden, allerdings wirken einige Geräusche etwas aufgesetzt und unnatürlich. Die Steuerung des Spiels ist zugleich einer der größten Schwachpunkte. Wirklich schlecht ist sie nicht, allerdings ist es etwas zu schwer, die Tastenkombinationen für besonders schöne Moves einzugeben und auch das normale Kampfgeschehen wird schnell unübersichtlich. Die Animationen der verschiedenen Charaktere sind recht gut gelungen, allerdings wirken die meisten Bewegungen nicht sehr "menschlich", was bei dieser Darstellungsart allerdings nicht allzu negativ auffällt.

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