Test Sacrifice

von Frank Hinken (09. Februar 2001)

"Sacrifice" ist in vielerlei Hinsicht ein ungewöhnliches Spiel. Interplay hat hier versucht, nicht durch neue Techniken oder Genremixes Maßstäbe zu setzten, sondern durch innovatives Gameplay, viel Fantasie und einer Prise Humor die Wünsche der potenziellen Käufer zu erfüllen. Ob ihnen das gelungen ist, lest ihr in unserem Review.

In Sacrifice wurde nicht mit Farben gegeiztIn Sacrifice wurde nicht mit Farben gegeizt

Du schlüpfst in diesem Echtzeit-Strategiespiel in die Rolle eines Zauberers von Sacrifice. Sacrifice ist eine geheimnisvolle Inselwelt, bestehend aus fünf Teilen, die hoch über den Wolken schweben. Für jeden der fünf Teile ist jeweils eine Gottheit zuständig, für die man sich am Anfang des Spiels entscheiden kann. Persephone ist die Göttin des Lebens. Sie ist friedfertig, und versucht immer, ein gewisses Gleichgewicht der Kräfte zu erhalten, und geht nach Möglichkeit jedem Konflikt aus dem Weg. Genauso denkt auch ihr Nachbar James, der Gott des Erdreiches. Doch besteht die Inselwelt von Sacrifice nicht nur aus friedlichen Figuren. Stratos, Herr der Lüfte ist da schon ein etwas aggressiverer Zeitgenosse. Pyro, der Gott der Technik und des Feuers versucht mit allen Mitteln die Industrialisierung der Inselwelt durchzusetzen. Und zu guter letzt haben wir noch Charnel. Er ist einfach nur ein notorischer Kriegstreiber, und hat keine Skrupel, auch mal einen seiner Götterkollegen anzugreifen.

Detailreichtum pur: selbst entfernte Objekte können erreicht werdenDetailreichtum pur: selbst entfernte Objekte können erreicht werden

Welcher Gott ist der richtige?

Nachdem man sich nun für einen dieser Götter entschieden hat, bekommt man seinen ersten Auftrag. Diese Aufträge laufen bei allen Göttern meist darauf aus, ein feindliches Gebäude oder einen feindlichen Zauberer zu zerstören. Entsprechend seinem Gott sieht auch die Landschaft aus. Während Persephones Land liebliche Hügel und grünes Gras ziert, ist das Land von Pyro zum Beispiel eintönig und öd. Hat man die Landschaft via Teleporter betreten, sollte man sich nun daran machen, eine eigene Armee aufzustellen. Da es bei "Sacrifice" nur um Götter und Magie geht, benötigt man keine aufwendigen oder teuren Gebäude. Man erschafft sich seine Armee einfach. Am Anfang führt man eine bestimmte Anzahl Seelen mit sich. Aus diesen Seelen kann per Zauberspruch eine Kreatur geschaffen werden. In der Regel benötigt eine Figur eine Seele. Doch im späteren Spiel werden große und starke Monster benötigt, die mehrere Seelen in Anspruch nehmen.

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