Test Sacrifice - Seite 2

Die feindlichen Seelen können für uns nutzbar gemacht werdenDie feindlichen Seelen können für uns nutzbar gemacht werden

Ohne Mana läuft gar nichts

All dies kostet selbstverständlich Energie, in diesem Fall Mana. Der Manavorrat des Zauberers ist dabei sehr begrenzt, und muss immer wieder aufgefüllt werden. Das kann man auf der einen Seite durch betreten seines Altars bewerkstelligen. Oder man sucht einen Manabrunnen, eine Energiequelle gewaltigen Ausmaßes, und macht sich diesen durch einen Manalithen für sich nutzbar. Solange der eigene Manalith auf diesem Brunnen steht, kann nur der eigene Zauberer Energie von dort beziehen. Um nun mitten in der Schlacht nicht permanent zum Altar oder Manalithen laufen zu müssen, kann man eine Figur namens Manahoar erschaffen. Diese Figur ist ein Manaträger, und frischt den eigene Manahaushalt immer wieder auf, solange sich die Figur in der Nähe des Zauberes aufhält. Hat man nun eine schlagkräftige Armee zusammengestellt, kann man den ersten Angriff wagen. Man befehligt seine Truppen einfach per Mausklick gegen die feindliche Armee.

Die Seelen sind das Herz des Spiels

Sollten eigene Einheiten umkommen, werden die eingesetzten Seelen wieder frei. Diese können einfach eingesammelt werden, um aus ihnen wieder neue Krieger zu erschaffen. Seelen feindlicher Soldaten müssen mit einem Voodoo-Priester erst gereinigt werden. Diesen Priester kann man natürlich auch per Zauberspruch herbeirufen. Er wird die verunreinigte Seele zum eigenen Altar schleppen, und sie dort für den eigenen Gebrauch nutzbar machen. So wird langsam aber sicher die eigene Armee immer stärker, und die feindliche immer schwächer. Man selber braucht in eine Schlacht nur eingreifen, wenn eine knappe Entscheidung droht. Dann kann man den Ausgang der Schlacht mit einigen mächtigen Zaubersprüchen für sich entscheiden. Ansonsten ist man nur Zuschauer. Denn selbst, wenn man den Kampf nur äußerst knapp gewinnt, kann man ja anschließend in Ruhe die Seelen einsammeln, und eine neue Armee erstellen.

Ein Manalith wird erschaffenEin Manalith wird erschaffen

Grafik und Sound sind unbeschreiblich.

Die Grafik von "Sacrifice" setzt absolut neue Maßstäbe. Die bis zu 50 verschiedenen Einheiten sind mit viel Fantasie und mit Liebe zum Detail umgesetzt worden. Die einzelnen Figuren wirken sehr lebendig und sind auch noch in der Ferne gut zu erkennen. Aber ein absoluter Augenschmaus sind die vielen verschiedenen Zaubersprüche. Alleine das Erschaffen einzelner Krieger ist so fantastisch, dass man sich daran kaum satt sehen kann. Auch mit vielen Einheiten auf dem Bildschirm läuft das Spiel noch absolut flüssig. Erreicht wird das durch die RT-DAT-Technologie. Bei zu vielen Einheiten auf dem Bildschirm wird einfach die Anzahl der Polygone verringert. Dadurch wird der Prozessor erheblich entlastet. Auch die Tiefe der Landschaft ist erstaunlich. Objekte in weiter Ferne sind gut zu erkennen und können auch wirklich erreicht werden. Passend zu diesem Genuss ist die Akustik. Die Sprachausgabe ist klar und deutlich. Und da jeder Zauberspruch gesprochen wird, und die Einheiten jeden Befehl kommentieren, kommt eine ziemlich mystische Stimmung auf, zu der auch die Musik passt. Ihr wird aber kaum Beachtung geschenkt, da man zu sehr auf die tolle Sprachausgabe fixiert ist.

Meinung von Frank Hinken

Mit "Sacrifice" wird ein neuer Meilenstein in Sachen Echtzeit-Strategie gesetzt. Die grenzenlos fantastische Landschaft und die vielen fantasievollen Einheiten lassen eine außergewöhnliche Atmosphäre aufkommen. Leider geht bei der Farbenpracht und dem etwas ungeschickt gewählten Kamerawinkel, der nicht verändert werden kann, ein bisschen die Übersichtlichkeit verloren. Zudem sind die abgedrehten Namen der Einheiten etwas Fehl am Platze. Aus den Namen kann nicht erkannt werden, um was für eine Einheit es sich handelt, und über welche Fähigkeiten diese Krieger verfügen. Aber all das trübt den Spielspaß kaum. Denn aufgrund eines ausgeklügelten Tutorials wird man langsam an die Materie herangeführt. Somit wird auch Einsteigern die Möglichkeit gegeben, sich in diesem Genre zurechtzufinden.

90

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