Test Phantasy Star Universe: Ambition Of The Illuminus

von Thomas Bruckert (09. Februar 2008)

Einer der großen Spieleklassiker kehrt zurück. Vor bereits über 20 Jahren machte SEGAs Spiel "Phantasy Star" der legendären "Final Fantasy" Reihe große Konkurrenz. Die Fangemeinde wuchs stetig, sodass es nicht verwunderlich ist, dass wir im Jahre 2008 nun den neusten Teil der Serie bestaunen dürfen. Ob die Gamer ein weiteres Weltraumrollenspiel hinterm Ofen vorlockt und ob das Spiel einen Kauf wert ist, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Hier seht ihr einen Ausschnitt des Intros.Hier seht ihr einen Ausschnitt des Intros.

Fight ... for the world beyond

So erklingt es in dem eingängigen Intro des Spieles. "Ambition of the Illuminus" ist eine Erweiterung im "Phantasy Star Universe" und fällt in die Kategorie MMORPG. Das Genre des Spieles ist schwer greifbar. Es vereint Elemente von Science-Fiction, Actionspiel, Rollenspiel und Adventure und ist als solches vergleichbar mit Titeln wie "World of Warcraft" oder "Guild Wars". Als Mitglied der GUARDIANs nehmt ihr an verschiedenen Missionen teil, um bestimmte Gebiete von Monstern zu säubern oder andere Spezialaufgaben zu erledigen. Im Singleplayer-Storymodus ist es eure Aufgabe die erneute Herkunft der SEEDs zu ergründen, wobei ihr unweigerlich auf Verschwörungen und Vertuschungen stoßt, die von den geheimnisvollen Illuminus ausgehen. SEEDs sind hierbei monsterartige Wesen, die eine Gefahr für das Gurhal-System darstellen und drohen die Gemeinschaft der Humans, Newman, Beasts und Casts zu spalten.

Im GuardianhauptquartierIm Guardianhauptquartier

Mit individuellem Charakter und einfacher Bedienung

Während man in "Phantasy Star Universe" nur in die Rolle von Ethan Waber schlüpfen konnte, habt ihr in "Ambition of the Illuminus" die Möglichkeit euren eigenen Charakter zu erschaffen: Die Wahl von Rasse, Aussehen, Stimme und Kleidung bietet euch umfangreiche Möglichkeiten eure Spielfigur zu kreieren. Der Charakter wird dann mit dem linken Analogstick bewegt und in der 3rd-Person-Perspektive gezeigt. Aber auch die Egoperspektive ist im Spiel vorhanden. Allerdings verliert ihr dabei schnell den Überblick. Vorteilhaft ist diese Perspektive nur beim Schießen. Die Steuerung im Menü und im Kampf ist sehr einfach. Einzig unvorteilhaft ist die kurze aufkommende Orientierungslosigkeit, wenn plötzlich massenhaft Monster vor einem stehen. Aber das wird durch individuelles Drehen der Kamera schnell ausgeglichen. So dauert es nicht lange, bis ihr die Steuerung des Spiels beherrscht.

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