Test Nitrobike - Seite 2

Abwechslungsreich: Bowling statt RennenAbwechslungsreich: Bowling statt Rennen

Bowling und Eliminierung

Neben den gängigen Rennveranstaltungen, bei denen ihr euer Können und eure Schnelligkeit unter Beweis stellen könnt, bietet "Nitro Bike" zusätzliche Spielmodi: So wird beispielsweise bei "Bowling" aus eurem Fahrer eine menschliche Bowlingkugel, die ihr durch Beschleunigen, Abbremsen und Abwerfen möglichst gerade und schnell auf zehn Pins schleudern müsst; bei "Eliminierung" handelt es sich um ein vier Runden dauerndes Rennen, bei dem nach jeder Runde jeweils der Letztpositionierte ausscheidet. Das sorgt für Abwechslung, der Umfang von "Nitro Bike" gibt keinen Grund zur Kritik. Einziger Nachteil: Die zusätzlichen Spielarten stehen nicht von Anfang an zur Verfügung, sondern werden erst nach erfolgreichem Karrierefortschritt freigeschaltet.

Wer bremst, verliert

Gebremst wird in "Nitro Bike" nur in scharfen Kurven, um den Wendekreis zu verringern. Ansonsten gilt es, den eingebauten Motorrad-Nitro möglichst bedenkenlos einzusetzen. Doch Vorsicht: Setzt ihr den Turbo zu lange ein, heizt die Maschine auf und ihr lauft Gefahr, dass euer Highspeed-Drahtesel unter euch explodiert. Dieses Risiko müsst ihr aber nicht zuletzt in Kauf nehmen, weil ihr nur durch ausreichend Speed hoch genug springen könnt, um in der Luft halsbrecherische Stunts auszuführen: Vom "Heel Clicker" bis zum "Kiss Of Death" gibt es derer acht Stück. Führt ihr einen dieser Stunts fehlerfrei, sprich ohne Sturz, aus, wird die Zeit verlängert, in der ihr den Boost nutzen könnt.

Am StartAm Start

Irgendwann hapert es immer

Die Steuerung zu erklären, bedarf es nicht vieler Worte: Ihr nehmt die Wiimote wie einen NES-Controller in die Hand, gebt auf 2 Gas, bremst auf 1 und führt Stunts und den Turbo über das Steuerkreuz aus. Soll sich euer Motocrossrad nach links oder rechts, vor- oder zurücklehnen, dreht ihr einfach die Wiimote in diese Richtung. Was so simpel klingt, weist in der Praxis allerdings einige Schwächen auf: Die Sensibilität der Wiimote lässt sich unter den Optionen nicht ändern, reagiert in manchen Situationen zu stark und manchmal wieder zu schwach. Auch nach einigem Üben wird es nicht besser, irgendwann hapert es immer. Das macht vor allem schwierige Rennen schnell unfair und raubt auf die Dauer den Spaß. Ungeübte Wii-Spieler haben es besonders schwer, was sich negativ auf den Multiplayer-Modus auswirkt: Wer will schon die erste Stunde gemeinsamen Spielens damit verbringen, die eigenwillige Steuerung zu bändigen?

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