Test Conflict - Denied Ops - Seite 2

Auf der Suche nach Knut: Die CIA ermitteltAuf der Suche nach Knut: Die CIA ermittelt

Der Koop-Modus

Wirklich Spaß macht die Kampagne nur im Koop-Modus. Schnell den Freund oder die Freundin samt Rechner heran gezerrt (über Internet mit einem Wildfremden funktioniert das natürlich auch) und schon kann man sich zu zweit in das Scharmützel stürzen. Allerdings nur für fünf bis sechs Stunden, sehr viel länger werden auch Anfänger in dem Genre nicht brauchen um die bitterbösen Atomwaffenschmuggler unschädlich zu machen. Und danach? Nun, hat man mit dem Freund oder der Freundin gespielt, kann man danach getrost zusammen kuscheln gehen, alle anderen schauen in die Röhre denn der Wiederspielwert ist so gut wie nicht vorhanden. Hier hat der Entwickler PIVOTAL GAMES mit den zu geradlinigen Missionen einfach zu viel Potential verschenkt. Gerade den gut umgesetzten Features wie der zerstörbaren Umgebung und dem jederzeit möglichen Wechsel zwischen den beiden Hauptakteuren wird das restliche Spiel nicht gerecht!

Ein starkes Team, aber Atmospähre kommt leider nur selten aufEin starkes Team, aber Atmospähre kommt leider nur selten auf

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Das Übliche

Der Multiplayerpart hat außer dem Koop-Modus nicht viel zu bieten. Hier wird von PIVOTAL GAMES auf Altbewährtes gesetzt, so ist ein Deathmatch-Modus, ein TeamDeathmatch-Modus und ein Eroberungsmodus vorhanden. In einem Eroberungsspiel müsst ihr fünf verschiedene, über die ganze Karte verteilte Punkte halten um den Gegner zu bezwingen. Bis zu 16 Spieler können so über die nett in Szene gesetzten, aber nicht überragenden Maps jagen und etwas Kurzweil genießen. Leider wurde hier auf eine konsequente Umsetzung der frei zerstörbaren Umgebung verzichtet. Auch hat der Multiplayer-Modus enorm mit Slow-Downs zu kämpfen, die wesentlich häufiger vorkommen als im Singleplayer und den eh schon angeschlagenen Spielspaß zusätzlich trüben.

Meinung von Philipp Rauh

Eines muss man "Conflict Denied Ops" lassen, es macht wirklich Spaß mithilfe der Puncture Technologie gewaltige Explosionen vom Stapel zu lassen und ganze Gebäude einzureißen. Nur sind diese Momente leider zu selten vorhanden. Die meiste Zeit kämpfte ich mich durch grafisch triste Levels und zielte mit der immer gleichen Waffe auf immer gleiche Gegner während ich zum x-ten Mal dieselbe Aufgabe bewältigte. Jungs und Mädels von PIVOTAL GAMES, was soll so was? Hier hätte mich mehr Abwechslung auch über die maue Grafik und die lächerliche deutsche Synchronisation hinwegsehen lassen, aber so ist das Spiel nur für Fans der Serie und Koop-Spieler empfehlenswert.

56

meint: Frustrierender Taktik-Shooter, der mindestens eine Spiele-Generation zu spät kommt. Mit Dummbatz-KI und trostloser Grafik ist der Tiefpunkt der Reihe erreicht.

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