Vorschau

(Special)

von Oliver Hartmann (26. Mai 2006)

Nicht nur WM-Abstinenzler Kevin Kuranyi dürfte interessieren, welche Spiele es im Juni wert sind, gespielt zu werden. Wie üblich schauen wir ein wenig in die Zukunft und verraten euch, für was ihr euer Geld schon mal zur Seite legen solltet. Denn das Sommerloch zieht vorerst vorbei.

Moto GP 2006 (Xbox 360)

Auch wenn es Rennsimulationen auf zwei Rädern bisher schwieriger bei den Käufern hatten als die Pendants mit vier Rädern. Zumindest optisch zeigt Moto GP 2006, dass beide Lager sich auf Augenhöhe begegnen. Moto GP ist kein Funracer sondern vermittelt eher ein realistisches Fahrgefühl. Es hängt sehr viel vom richtigen Bremszeitpunkt und der sensiblen Hand am Gashebel ab. Bei zu harten Karambolagen haut es den Fahrer unweigerlich ins Kiesbett. Trotz des realistischen Handlings kommt nie Frust auf, da man immer genau weiß, was gerade schief gelaufen ist. Auf der XBox 360 können bis zu 16 Fahrer online gegeneinander antreten. Und wie gesagt: Cool aussehen tut es auch noch.

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Handheld-Power:

Outrun 2006: Coast to Coast (PSP, PS2, Xbox, PC)

Deutlich weniger realistisch geht es in der Mutter aller Funracer zu: Outrun ist wieder da. Der klassische Arcade-Automat bekommt in Outrun 2006: Coast to Coast eine zeitgemäße Portierung auf alle gängigen Systeme, wie auch der Trailer schön zeigt. Egal für welche Version man sich entscheidet: Outrun 2006 bietet intuitives, einsteigerfreundliches Gameplay, das sofort fesselt. Mit lässiger Leichtigkeit führt man den roten Flitzer durch die engen Kurven und obendrein gibt's endlich einen Mehrspielermodus. Und so hat man fast eine Träne der Rührung im Auge, wenn man das Spiel spielt, denn die Ähnlichkeit zum Klassiker ist sehr, sehr groß.

Final Fantasy IV Advance (GBA)

Was muss man noch an Worten verlieren zur wohl am erfolgreichsten Rollespieleserie, die es je gab. Der vierte Teil gilt als einer der besten überhaupt und alle Fans können beruhigt sein. Die GBA-Umsetzung ist tadellos geworden, es gibt nur sehr kleine Änderungen. Geblieben sind eine exzellente, epische Geschichte mit einem monumentalen Soundtrack. Wer auch nur halbwegs Spaß daran hat, unterwegs exotische Plätze zu besichten und umfangreiche Quests zu erledigen, der ist bei Final Fantasy definitiv gut aufgehoben. Ein Tribut an die Mobilität des Games ist die neue Quicksave-Funktion, mit der jederzeit und überall der Spielstand gespeichert werden kann. Ideal zum Ende einer Bahnfahrt.

Titan Quest (PC)

Das interessiert nicht nur WM-Abstinenzler Kuranyi

Mit Titan Quest schickt sich mal wieder ein Spiel an, Diablo vom Thron der Hack'n'Slay-Spiele zu schubsen. Grafisch, so lässt sich dies schon jetzt sagen, ist das schon Mal gelungen. Selten sah ein Spiel so klasse aus, da kann auch Dungeon Siege 2 nicht mithalten. Dabei sieht das Spiel nirgends künstlich aus, der Schein einer echten Welt wird gekonnt vermittelt. Einen ersten Eindruck darauf, was Titan Quest spielerisch zu bieten hat, zeigt die 500 MB große Demo. Background des Spiels ist die griechische und ägyptische Mythologie. Das verspricht bunt gemischte Gegner vom Skorpion bis zum Zyklopen. Titan Quest setzt nicht auf starre Helden wie in Diablo 2. Man bestimmt selbst, wie der Charaktere ausgelegt sein soll. Selbst Feuerball zaubernde Nahkämpfer sind mit dem Fähigkeitensystem kein Problem. Wenn die kleinen Bugs aus der Demo noch entfernt werden können steht uns ein richtig gutes Spiel ins Haus.

Guitar Hero (PS2)

Wer dachte, dass EyeToy und Co schon richtig coole Partyspiele sind, der hat noch nicht Guitar Hero gespielt. Wer also auch mal so abgeben möchte, wie der Weltmeister im Luftgitarre-Spielen, der ist bei Guitar Hero genau richtig aufgehoben. Zum Spiel gehört ein spezieller Controller, der wie eine Gitarre aussieht. Entscheidend für einen hohen Highscore ist hauptsächlich das eigene Rhythmusgefühl. Richtig Spaß macht das natürlich durch die wirklich guten Songs. Darunter sind viele Klassiker wie "Ziggy Stardust" oder "I love Rock'n'Roll". Natürlich ist der Preis deutlich höher als bei einem normalen Spiel, das liegt aber eindeutig am sehr gut verarbeiteten Controller. Und der Spielspaß, gerade auf einer Party, ist dann ja auch deutlich höher. Und so wird auch Papa endlich Held seiner Kids.

Rise & Fall: Civilizations at War (PC)

Wenn wir an historische Schlachten zurückdenken, dann erinnern wir uns meist an die großen Feldherren. Cäsar oder Alexander sind die Namen, die über die Zeit hängen geblieben sind. Und die Macher der Stainless Steel Studios dachten sich, dass man die mal in den Mittelpunkt von Rise & Fall setzen sollte. So platziert man zunächst seine Armee in der klassischen Isosicht um dann die Perspektive zu wechseln, wenn es losgeht. Dann schauen wir dem Feldherren direkt über die Schulter und können selbst ins Spielgeschehen eingreifen. Das vermittelt ein ganz neues Mittendringefühl. Über einen fliegen die Geschosse der Katapulte und vor einem wetzen die Gegner die Schwerter. Wie in WarCraft 3 haben diese Helden besondere Kräfte und können nicht sterben. Wir sind gespannt, ob dieses Konzept aufgeht. Einen guten Eindruck vom Spiel vermittelt die Demo zum Spiel.

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Titan Quest:

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