Browser-MMOs

(Special)

von Oliver Hartmann (10. März 2007)

Was mit einer echten Männerwette begann ist heute die international tätige Firma Bigpoint, die uns so interessante Browser-MMOs wie XBlaster, Dark Orbit oder Seafight bescherte. Grund genug für uns, den langen Weg nach Hamburg anzutreten und hinter die Kulissen zu schauen.

Zwischen dem Hamburger Flughafen und dem biederen Bahnhof Fuhlsbüttel residiert Bigpoint in einem modernen Bürokomplex. Bigpoint war zuvor unter dem Namen e-Sport GmbH bekannt. Gegründet wurde das Unternehmen vor circa vier Jahren. Die Umstände der Firmengründung sind durchaus kurios. Zwei Freunde wetteiferten, wer das bessere Browser-MMO auf die Beine stellen könnte. Sieger war damals das Managerspiel iceFighter vom heutigen Geschäftsführer Heiko Hubertz. Der damalige Erfolg war der Grundstein, es mit Browserspielen im großen Stil zu versuchen.

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Exklusive Bilder aus Melom:

Heute arbeiten etwa 90 Mitarbeiter für das Unternehmen. Bigpoint ist international aktiv und tritt sowohl als Entwickler als auch als Publisher auf. Neben den eigenen Spielen bekommen auch kleinere Entwickler eine gute Gelegenheit, bei Bigpoint ihr Spiel wachsen zu lassen und es einer größeren Community vorzustellen. Inzwischen läuft alles über das vor Kurzem vorgestellte Portal. Für den User ein großer Vorteil, da nur noch ein Login nötig ist, um die verschiedenen Spiele spielen zu können.

Der Markt der Browserspiele boomt gewaltig

Der Markt der Browserspiele boomt gewaltig. Der größte Faktor für den Erfolg des Unternehmens liegt sicherlich darin begründet, dass seit Beginn wert darauf gelegt wurde, Nischen zu besetzen. Am Anfang spezialisierte man sich dort auf das damals noch sehr spärlich besetzte Segment der Managerspiele, als sich die Weltraum-MMOs im Stile eines OGame so ähnlich sahen wie ein Ei dem anderen. Schon früh entschied man sich dagegen, monatliche Gebührenmodelle einzubauen. Jedes Spiel sollte im Prinzip voll gratis spielbar sein, was auch bis heute klappt.

Ein weiterer Erfolgsgarant ist die optische Überlegenheit. Wie uns Projekt-Manager Christian Godorr versicherte, sei auf Flash-Basis kaum noch mehr möglich, diese Technologie ist inzwischen ziemlich ausgereizt. Neue Möglichkeiten gäbe es mittels der Java-Technik, mit der selbst aufwändigere 3D-Grafiken möglich sind. Hier probiert man gerade sehr viel aus bei Bigpoint, die neue Action-Liga nutzt bereits diese Java-Technik. Das Ergebnis ist überzeugend, die Hockey-Version erinnert an eine nicht mehr ganz aktuelle und vom Gameplay her abgespeckte Version eines NHL Hockey und das mit nur 3,5 MB Dateigröße - erstaunlich.

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Hinter den Kulissen:

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