RuneScape

(Special)

von Malte Kruse (11. Dezember 2007)

Eigentlich kaum zu glauben, dass in Zeiten eines World of Warcraft ein weiteres MMO es schafft, mehr als sechs Millionen Spieler weltweit an die Bildschirme zu fesseln - und das auch noch komplett kostenlos und nur mit einem Internetbrowser. Geht nicht? Doch, seht selbst.

Bilderbuchgeschichte

Das Browser-MMO RuneScape wurde in England von den beiden Brüdern Andrew und Paul Gower entwickelt. Das Spiel ging aus dem quasi Vorgänger DeviousMUD hervor, dass Andrew Gower 1998 noch komplett allein entwickelt hatte. Die erste Betaversion von RuneScape erblickte Anfang 2001 das Sonnenlicht und wurde noch aus dem Elternhaus in Nottingham heraus betrieben. Doch der schnelle Erfolg führte dazu, dass Ende 2001 die Firma Jagex gegründet und eine Erfolgsstory geboren wurde.

Seit dem wurde das Spiel ständig weiterentwickelt, im Mai 2006 gab es ein größeres Update der Spiel-Engine. Das Spiel lief seit dem mit deutlich weniger Speicher und geht verglichen mit Titeln wie Crysis bescheiden mit Hardware um. Im Prinzip sollte RuneScape auf jedem Rechner laufen, der über eine Internetverbindung verfügt. Und auch wenn nichts konkretes in dieser Richtung angekündigt ist, kreisen immer wieder Gerüchte um eine Umsetzung von RuneScape auf die aktuelle Konsolengenration durch die Szene.

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Unkomplizierter Einstieg

Doch worum geht es überhaupt? In einer bunten Fantasywelt besteht ihr mit eurem virtuellen Alter Ego spannende Abenteuer, schlagt euch durch über 140 Quests und nehmt es mit weit mehr als 600 verschiedenen Monstern auf. Nach der Account-Registrierung dauert es - je nach Verbindung - nur einen Augenblick, bis ihr euch bei der Charaktergenerierung wiederfindet. Das Spiel läuft dabei komplett im Browser ab, daher ist das verwendete Betriebssystem völlig unwichtig. Wenn ihr das richtige Aussehen für euren Charakter ausgesucht habt, gelangt ihr sofort in die Spielwelt auf die Insel der Abenteurer, wo ihr ins Spiel eingeführt werdet.

weit mehr als 600 verschiedene Monster

Natürlich kann die Grafik nicht mit Toptiteln wie Gothic 3 oder The Witcher mithalten. Gemessen an anderen Browserspielen gehört Runescpape aber ohne Zweifel zu den ansprechensten Spielen. Dazu gibt es eine stimmungsvolle Hintergrundmusik sowie atmosphärische Soundeffekte. Gesteuert wird RuneScape ähnlich wie der Klassiker Diablo, nach wenigen Minuten werdet ihr euch problemlos durch die Welt bewegen, Gegenstände aufnehmen oder mit anderen Personen reden.

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