Test Sacred Underworld

von Gerd Schüle (15. April 2005)

Zu Beginn des letzten Jahres veröffentlichte Ascaron das Action Rollenspiel "Sacred", das trotz Anfangsschwierigkeiten zum erfolgreichsten deutschen PC-Spiel im Jahre 2004 wurde. Kein Wunder also, dass die Fans des Spiels sehnsüchtig auf das vor kurzem erschienene Add-On gewartet haben. In unserm Test "Sacred Underworld" erfahrt ihr, ob die Missions CD das Zeug dazu hat, den Erfolg des Hauptprogramms fortzusetzen.

Kein sehr einladender HöhleneingangKein sehr einladender Höhleneingang

Die Unvorsichtige

"Das Ende war der Anfang......jetzt muss das Böse der Unterwelt daran glauben!" heißt es in der Werbung zu "Sacred Underworld". Gemäß diesem Motto schließt die Story des Add-Ons nahtlos an das Ende von "Sacred" an. Prinzessin Vilya geht es nicht gut, sie verkraftet einfach den Tod ihres Prinzen Valor nicht. Deshalb versucht sie in der Unterwelt Verbindung mit dem Prinzen aufzunehmen. Leider geht das Ganze völlig schief. Ein Dämon nutzt die Gunst der Stunde und entführt Vilya. Vom verstorbenen Prinzen erfahrt ihr, dass die Dämonen eine Invasion planen und zu diesem Zweck schon vier Portale nach Ancaria geöffnet haben. Eure Aufgabe ist es nun die Prinzessin Vilya wieder zu befreien und ganz Ancaria retten und somit die Welt vor dem Untergang bewahren. Außer dieser Hauptaufgabe, die ihr erledigen müsst, enthält das Add-on noch 40 Nebenquests. Wer wirklich jede Aufgabe bewältigen will, muss zwangsläufig jeden Winkel der neuen Gebiete erkunden. Da der Schwierigkeitsgrad des Spiels sehr schnell ansteigt, ist es aber durchaus ratsam möglichst jede Aufgabe anzunehmen, damit ihr genügend Erfahrungspunkte sammeln könnt um euren Helden möglichst weit aufzurüsten.

Der Flammenwerfer ist sehr praktischDer Flammenwerfer ist sehr praktisch

Zwei Neue

Bevor ihr euch in das Abenteuer stürzt, müsst ihr euch einen Helden aussuchen. Das kann natürlich auch ein Charakter aus dem Hauptprogramm sein, sofern er auf Level 25 aufgewertet wurde. Aber im Add-On "Sacred Underworld" sind auch zwei total neue Helden integriert, der Zwerg und die Dämonin. Diese zwei Neuen sind komplett unterschiedliche Charaktere mit außerordentlichen Eigenschaften und Fähigkeiten. Der Zwerg besitzt ein Kanonenrohr und ist deshalb ein exzellenter Fernkämpfer. Das ist eine ordentliche Wumme, mit der er Gegner aus der Entfernung ordentlich einheizen kann. Noch effektiver ist allerdings die Möglichkeit, sein Kanonenrohr als Flammenwerfer einzusetzen. Wenn ihr das beherrscht, könnt ihr damit Gegnerscharen rösten.. Das praktischste dabei ist, dass brennende Gegner andere Monster ebenfalls in Brand setzen. Ein Nachteil hat das Ganze allerdings, solang ihr den Flammenwerfer einsetzt, könnt ihr euch nicht bewegen.. Das zweit Klassenmanko des Zwergs hat mit seiner Größe zu tun, er ist stets auf seine Füße angewiesen, da er kein Pferd benutzen kann.

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