Vorschau Power Stone

von Christian Ladewig (07. Oktober 2000)

Mit Power Stone bringt Capcom ein völlig neues Beat'em Up Spiel für Dreamcast auf dem Markt. In Power Stone heißt es nicht wie bei anderen Spielen dieses Genre, treten, schlagen, blocken, sondern Waffen aufsammeln, Gegenstände werfen und ab und zu auch mal auf den Gegner einschlagen. Allerdings werden sich Beat'em Up-Fans am Anfang schwer tun, aber nach 3 bis 4 Kämpfen wird jeder kampf zum Spektakel.

Am Anfang muß man sich bei Power Stone für einen der 8 Charaktere entscheiden. Die Charaktere reichen von asiatischen Schönheiten bis hin zum Wrestler. Hat man sich für ein Kämpfer entschieden wird man sich in einer mittelalterlichen, aber trotzdem noch teilweise modernen 3D Umgebung wieder finden. Die Stages sind mit vielen Gegenständen bestückt. Die Gegenstände eignen sich besonders gut als Hilfmittel gegen den Gegner. Ab und zu findet man auch Schatzkisten, in denen Waffen, wie z.B. Flammenwerfer oder Bazooka auf einen warten.

Die Gegenstände werden von jeden Kämpfer unterschiedlich genutzt. Einen Stützpfosten kann nur ein kräftiger Kämpfer herausziehen, um ihn dann als ultimative Waffe zu benutzen. Schwache Kämpfer schwingen einfach nur elegant um den Pfosten. Ein farbiger Kreis, der sich um den Gegenstand befindet, zeigt an, ob man diesen nehmen kann oder nicht. Die Schatzkisten, die reichlich mit Waffen bestückt sind, tauchen immer nach einer Weile auf und erhöhen den Spielspaß erheblich, da diese mehr Abwechslung ins Spiel bringen.

Das Spielprinzip erinnert einen stark an eine Mischung aus Tekken und Bloody Roar. Jeder Kämpfer besitzt einen Power Stone am Anfang des Spieles. Im laufe des Spieles erscheint ein weiterer Power Stone im Spiel, den man einsammeln muß. Um an den Power Stone eines anderen Spielers heranzukommen, muß man diesen mit Combo-Moves überweltigen. Hat ein Spieler drei Power Stones, so kann er einen Specialmove ausführen. Für den Gegner heißt es jetzt rennen, da es keine Blockmöglichkeit gibt. Hat ein Spieler seinen Specialmove ausgeführt und der andere sollte noch bei Bewußtsein sein, geht der Kampf weiter. Der Kämpfer der den Specialmove ausgeführt hatte, verliert allerdings ein oder zwei Power Stones wieder und die Hetzjagd kann wieder vom neuen beginnen, bis ein Kämpfer keine Energie mehr hat.

Technisch ist Power Stone wirklich bemerkenswert. Die Grafik ist einer 128 bit Konsole würdig und der Sound fällt auch nicht negative auf. Die Steuerung ist relativ einfach gehalten. Es gibt keine komplizierten Finishmoves oder ähnliche Aktionen. Das einzige was bei Power Stone negative zu vermerken ist, sind die gerade mal acht Charaktere plus zwei Bosse, die zur Auswahl stehen. Trotzdem ist Power Stone neben Spielen wie Virtua Fighter 3tb und Soul Calibur eine willkommende Abwechslung und sollte nicht unterschätzt werden.

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