Vorschau Age of Mythology

von Christian Rühl (12. Oktober 2002)

Im November erscheint "Age of Mythology", aber wir hatten schon jetzt die Möglichkeit uns eine Beta-Version des neuen Echtzeit-Strategiespiels aus dem Hause Microsoft anzusehen. Der (inoffizielle) Nachfolger von "Age of Empires II" muss sich gegen schwere Gegner wie "Warcraft 3" bewähren und daher sind die Erwartungen hoch - und sie werden - so wie es im Moment aussieht - erfüllt.

Spielbeginn

Wenn man zum ersten Mal spielt, erinnert die Oberfläche sehr an Age of Empires, doch wenn man etwas weiterspielt erkennt man doch deutlich die Unterschiede. Es gibt nur noch drei Kulturen, die sich aber dafür auch gewaltig von einander unterscheiden: die Griechen, die Wikinger und die Ägypter. Da es nur noch drei Kulturen gibt, fällt die Vielzahl an Einheiten aus "AoE 2" weg, die sich ja oft nur minimal unterschieden. Wenn man sich dann für eine Kultur entschieden hat, geht es erst mal wie gewohnt weiter: man macht sich auf die Suche nach Nahrung, Holz und Gold und beginnt sein Lager zu errichten, wobei man sich die Lage des Lagers aber nicht aussuchen kann, denn man kann die Stadtzentren nur an vorgegebenen Stellen errichten. Wenn man dann soweit ist, dass man ein Zeitalter neu aufsteigen kann, stellt man eine weitere Neuerung fest: man muss sich für einen Gott oder eine Göttin entscheiden, die für das weitere Spiel die Eigenschaften der Kulturen bestimmen.

Mythologie

Überhaupt haben die Entwickler bei "Age of Mythology", wie der Titel ja schon sagt, etwas mehr Gewicht auf mythologische Aspekte gelegt. So muss man Tempel errichten, in denen dann Dorfbewohner beten müssen, damit man den Segen der Götter hat und von ihnen durch Geschenke, wie beispielsweise Dauerregen, unterstützt wird. Die drei Völker und ihre Sagen- und Götterwelt unterscheiden sich sehr und sind daher auch unterschiedlich schwer zu spielen. Die Griechen sind eigentlich das Volk, das am wenigsten Eingewöhnungszeit verlangt. Die Kämpfer, beispielsweise die Hopliten, sind teuer und etwas langsam, stecken dafür aber viele Angriffe weg. Die Waffengattungen kann man in drei Stufen verbessern, wobei von den Verbesserungen immer mehrere Einheiten betroffen sind. Die Ägypter sind im Spiel als sehr friedfertig angelegt. Eine große Macht liegt beim Pharao, der göttliche Verstärkung anfordern kann, um bestimmte Gebäude besser zu machen. Daher haben die Götter vor allem zu Spielbeginn großen Einfluss auf das Spiel.

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