Vorschau Blue Stinger

von Christian Ladewig (07. Oktober 2000)

Die Hauptperson in Blue Stinger ist ein Mitglied der Especial Sea Rescue kurz E.S.E.R., der auf dem Namen Eliot G. Ballade hört. Eigentlich befindet sich Elliot gerade im Urlaub, doch wie es der Zufall will, schlägt ein Komet auf einer Nachbarinsel ein und Elliot wird klar, dass sein Urlaub nun vorbei ist. Nach dem Einschlag erwacht Elliot an einem Dock, wo eine blaue Kreatur ihn etwas versucht zu sagen. An dieser Stelle endet das Intro und Sie übernehmen die Steuerung von Elliot.

Das Ziel des Spieles ist, das Geheimnis um die blaue Kreatur zu lösen. Wie eigentlich zu erwarten gibt es ein paar Hindernisse, die zuerst überbrückt werden müssen. Das größste Hindernis ist dies, daß die Bewohner der Insel alle zu Monstern mutiert sind und einen so das Leben ein wenig komplizieren. Aber dagegen findet sich schnell eine Lösung. Im Laufe des Spieles findet man massenhaft Waffen und dazugehörige Munition und wenn das nicht hilft, gibt es noch Kapitän Dogs Bower. Ihn spielt man an einigen Stellen ebenfalls und kann dann immer zwischen Elliot und Bower hin- und herschalten.

Grafisch ist Blue Stinger ein Meisterwerk. Die Effekte der Waffen und von Explosionen ist einfach umwerfend. Die Grafik erreicht beinnahe FMV-Qualität. Hintergrundtexturen, sowie die Spielertexturen machen Blue Stinger sicherlich zum Verkaufsschlager. Beim Sound könnte man sich aber mehr wünschen. Die Spielszenen passen nicht ganz zu den Sound und vermittel somit nicht die Atmosphäre, wie bei einenm Resident Evil. Aber zum Glück, läßt sich die Hintergrundmusik ausschalten, was allerdings nicht empfehlendswert ist, da bei solchen Spielen einfach eine Hintergrundmusik dazugehört.

Die Kameraführung war bei der japanischen Version ein weiteres Manko. Allerdings hat Climax bestätigt, daß die PAL-Version nochmal überarbeitet wurde, um Fehler aus dem Spiel zu entfernen. Dies trifft auch auf die Kameraperspektive zu. Das Gameplay ist sehr einfach und trozdem sehr genau. Leider fehlt bei Blue Stinger die Langzeitmotivation, da nachdem erstenmal Durchspielen nichts neues auf dem Spieler wartet, außer 200 Health Drinks und unendlich Munition bleibt alles beim alten. Bei dreimaligen durchspielen bekommt man zwar eine neue Waffe und alles was dazugehört aber das war es auch.

Trotz mehrerer Mankos ist Blue Stinger eins der interessantesten Spiele, die zum Verkaufsstart in Deutschland erscheinen werden. Blue Stinger wird mit Sicherheit ein Muß für alle Dreamcastbesitzer und man kann nur abwarten, welche Verbesserungen Climax noch in die PAL-Version eingebaut hat. Fans von der Kleinstadt Raccoon City werden aber einwenig von der Atmosphäre enttäucht sein, dies wird aber durch die perfekte Grafik entschädigt.

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