Test Universe At War: Angriffsziel Erde

von Philipp Schneider (25. Januar 2008)

Zwar ohne "Star Wars"-Lizenz, aber trotzdem nicht minder interessant, ist das neue Echtzeitstrategiespiel der "Empire at War"-Schöpfer der Petropglyph-Studions. In "Universe at War: Angriffsziel Erde" streiten sich gleich drei Alienvölker um unseren blauen Planeten und ihr dürft alle drei nacheinander befehligen. Ob das Spiel mit seinen grundverschiedenen Fraktionen und dem interessanten Gameplay an den Klassiker "Starcraft" heranreichen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Bei den Läufern müsst ihr jedes Körperteil separat abschießen.Bei den Läufern müsst ihr jedes Körperteil separat abschießen.

Dreieinigkeit

Novus, Masari und die Hierarchie, so heißen die drei Alienvölker in "Universe at War". Die eigentlichen Bösewichte sind aber nur die letztgenannten. Denn während die Hierarchie die Erde komplett ausbeuten und schließlich zerstören möchte, kommen die Novus den Menschen im Kampf gegen die übermächtigen Kampfkolosse der Hierarchie sogar zu Hilfe. Die Rolle der Masari bleibt dagegen lange Zeit ungewiss. Im Rahmen der drei Solospiel-Kampagnen übernehmt ihr zunächst die Kontrolle über die Novus, schon nach sieben recht kurzen Missionen schlüpft ihr dann aber in die Rolle der Bösen. Quasi als Prolog dürft ihr in den ersten zwei Einsätzen sogar die Menschen spielen, doch spielerisch wertvoll ist die Einführung nicht, vielmehr soll euch hier die Spielmechanik beigebracht werden und die Story in Fahrt kommen. Beides gelingt ordentlich, im weiteren Verlauf kann die Storyerzählung aber nicht mehr absolut überzeugen, was unter anderen auch an den technisch ganz schwachen Zwischensequenzen liegt.

Im Rundenmodus verbirngt ihr viel Zeit auf der Weltkarte.Im Rundenmodus verbirngt ihr viel Zeit auf der Weltkarte.

Langeweile im Schlussdrittel

Während in den ersten zwei Kampagnen stark geskriptete und daher ungemein spannende Missionen auf euch warten, besteht die Kampagne der Masari aus langweiligen Skirmish-Einsätzen, ohne dass die Story hier groß weitererzählt wird. Dazu kommt auch, dass sich die Masari relativ traditionell spielen, was man von den anderen Parteien nicht behaupten kann. Allein die Novus beeindrucken mit vielen interessanten Taktiken und Einheiten. So können die kleineren Roboter etwa durch Energieleitungen gebeamt werden und in Sekundenschnelle alle Bereiche der Karte erreichen. Das Wort Blitzkrieg bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Kaum weniger spannend sind auch die stärkeren Panzer oder Flieger, die mitunter mit Schallwellen den Gegnern einheizen. Ist der Feind doch zu übermächtig, können die Novus als Superwaffe ein Schwarzes Loch entstehen lassen, um alle Objekte in der Umgebung einzusaugen.

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