Test Universe At War - Seite 4

Die Onlinehilfe gibt Infos über jede Einheit - nur Zeit zum Lesen habt ihr nie.Die Onlinehilfe gibt Infos über jede Einheit - nur Zeit zum Lesen habt ihr nie.

Komplex und kompliziert

Besonders Gelegenheitsspieler werden in "Universe at War" zu Beginn von den vielen Einheiten, deren Spezialfähigkeiten und den Eigenarten der Völker fast erschlagen. Das Tutorial erklärt euch lediglich die Steuerung und das Grundprinzip, alles andere müsst ihr euch in den Missionen selbst aneignen. Das ist vor allem deshalb recht schwer, da wirklich fast jede Einheit im Spiel eine besondere Fähigkeit besitzt, die ihr über ein kleines Icon am Bildschirmrand immer im richtigen Zeitpunkt manuell aktivieren müsst. Erschwerend kommt hinzu, dass die Steuerung bei uns einige Aussetzer zeigte. Das Gruppieren von mehreren Einheiten war beispielsweise fast nie möglich, obwohl es im Handbuch erwähnt wird. Auch die Tastaturshortcuts versagten hin und wieder ihren Dienst oder sind schlichtweg schlecht gewählt.

Die Actionkamera fängt die Schlachten besonders eindrucksvoll ein, spielbar ist das aber nicht.Die Actionkamera fängt die Schlachten besonders eindrucksvoll ein, spielbar ist das aber nicht.

Übersicht geht flöten

Überraschend scharfer Kritik muss sich die Grafik von "Universe at War" gefallen lassen. Diese hat unzweifelhaft mit den vielen Spezialeffekten und dem gelungenen Einheitendesign auch ihre schönen Aspekte, doch für ein modernes RTS-Game wirken die Bodentexturen und Levelumgebungen einfach zu matschig und undetailliert. Auch die Beleuchtung erschien uns nicht immer optimal zu sein, obwohl wir im Menü DirectX-10-Effekte zuschalten konnten. Der vielleicht sogar größte Kritikpunkt des gesamten Spieles ist allerdings die Kamera, genauer gesagt der Zoom. Denn ihr könnt die Ansicht nur vollkommen ungenügend herauszoomen. Einer der großen Läufer der Hierarchie nimmt selbst auf der weitesten Zoomstufe fast den gesamten Bildschirm ein, wodurch der inoffizielle "Empire at War"-Nachfolger stellenweise schrecklich unübersichtlich wird. Angeblich soll ein kommender Patch die Kamerakontrolle verbessern, diesen schwerwiegenden Makel hätten aber auch schon die Inhouse-Betatester bei den Entwicklern bemerken müssen.

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