Vorschau Angels vs. Devils

von Daniel Frick (31. März 2004)

Ohne Zweifel gilt es im Vorfeld eines festzuhalten: Egal ob man nun so oder so darüber denkt - ein Spiel, das im Grunde genommen ein 3D-Action Spiel ist, auf comicartige Weise unter Zuhilfenahme von Engelchen und Teufelchen auf eine fast parodistische Ebene zu heben, ist - aus Sicht eines üblichen Ego-Shooters - eine ungewöhnliche und daher löbliche Idee. Doch wie sieht es bei der Umsetzung dieser Idee aus? Wir haben uns eine Vorab-Version von "Angels vs. Devils" angesehen.

So nett wie sie aussehen ...So nett wie sie aussehen ...

Spielidee und Features

Die Story ist so banal, dass sie fast schon wieder ein Geniestreich ist: Sie wurde auf witzig überzogene Art und Weise auf das reduziert, worum es in jedem 3D-Action-Spiel geht: Die Guten gegen die Bösen und jeder will natürlich gewinnen. Und so steht dann zu Beginn des Spiels zur Entscheidung, ob man im Comic-Style als Engelchen dem Himmel oder als Teufelchen dem Teufel dienen will. In einer der beiden Kampagnen kämpft man dann eben als Himmelsstreiter oder Ausgeburt des Bösen im Auftrag des jeweiligen 'Bosses'. Im freien Spiel stehen die üblichen Spiele-Mods wie 'Capture the Flag' oder 'Kills' auf dem Programm. Und einige weitere stehen zur Verfügung. Obwohl drei Schwierigkeitsgrade zur Verfügung stehen, kann sich die KI der nur harmlos scheinenden Männchen sehen lassen. Sie nehmen Deckung, greifen unerwartet heftig an und sind nur schwer abzuschütteln.

... sind weder die Engelchen noch die Teufelchen !!!... sind weder die Engelchen noch die Teufelchen !!!

Technische Umsetzung

Was das Spiel besonders interessant macht, ist der Genre-Mix mit Rollenspiel- und Strategieelementen. In der Kampagne wie auch im freien Spiel durchläuft der jeweilige Charakter Levelaufstiege, mit denen sich dann neue Fähigkeiten verbinden. Außerdem können in einem Laden von dem im Spiel gefundenen Geld Waffen und andere Ausrüstungsgegenstände gekauft werden. Dies bringt einen zusätzlichen Motivationskick, für alle, denen das übliche Geballer alleine schnell langweilig wird. Auch ansonsten haben sich die Entwickler einige interessante Features einfallen lassen. So kann man z.B. beim freien Spiel zu Beginn ein Team aus Charakteren mit z.T. verschiedenen Fähigkeiten zusammenstellen, zwischen denen man dann per Hotkey wechseln kann. Die Grafik kann sich sehen lassen. Die Spielfiguren sind aus einer hohen Anzahl Polygone zusammen gesetzt und haben bewegliche Gesichter. Es gibt tolle Licht-, Glanz- und Feuereffekte und auch das Leveldesign kann sich durchaus sehen lassen. Musik und Sound sind dagegen eher Durchschnitt. Steuerung und Menüs sind ausgereift und wie im Genre üblich über Maus-Tastatur-Kombination zu bedienen.

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