Test Terrorist Takedown 2

von David Lojewski (03. März 2008)

Da wird es hektisch in der Wüste: Bedienstete eines Bauunternehmens aus der westlichen Welt wurden von bitterbösen Terroristen entführt. Nun wird das KSK der Bundeswehr entsendet um im Nahen Osten aufzuräumen. Ob das auch ein Anschlag auf euren Spielspaß ist, erfahrt ihr jetzt bei uns.

In der Straßenschlacht helfen euch eure KI-FreundeIn der Straßenschlacht helfen euch eure KI-Freunde

Gerd is back!

Gestatten, Hauptmann Schröder. Der Namensvetter unseres ehemaligen Bundeskanzlers ist Einzelkämpfer bei der Bundeswehr und Mitglied des Kommandos Spezialkräfte. Außerdem wurde er auserwählt die verschleppten Zivilisten zu befreien. Schuld an dieser Missetat sind Mitglieder einer radikalen Bewegung mit dem originellen und wohlklingenden Namen "Märtyrer-Befreiungsbewegung". Nun liegt das Schicksal der Geiseln also in den Händen von Herrn Schröder. Soviel zur Story, mehr braucht man nicht zu erwarten. Aber das verwundert auch nicht weiter, da das Spielprinzip von "Terrorist Takedown 2" ebenso banal wie die Hintergrundgeschichte gehalten ist. In der Ego-Perspektive kämpft man sich mit maximal vier Waffen gleichzeitig durch triste Schlauchlevels und schickt so +viele böse Buben wie nur irgend möglich in die Polygonhölle. Das fällt trotz verbesserter KI nicht sonderlich schwer, die ist zwar bei weitem nicht so beschränkt wie im ersten Teil, gewinnt aber gegen direkte Konkurrenten des Genres wie "Crysis" oder "Call of Duty 4" keinen Blumentopf.

Ein Zwilling kommt selten alleinEin Zwilling kommt selten allein

Neue Engine - Alte Schwächen

Den wahrscheinlich größten Fortschritt hat "Terrorist Takedown 2" in grafischer Hinsicht gemacht. Dank der Adaption der allseits bekannten "F.E.A.R."-Engine kann sich das Spiel durchaus sehen lassen, kommt aber dennoch zu keiner Zeit an den namensgebenden Erfolgstitel heran. Die Außenlevels wirken streckenweise lieblos in einem Editor zusammengewürfelt, die Innenlevel bestechen lediglich durch ihre Leere. Das Level-Design versprüht im Allgemeinen einen Fließband-Charme. Ebenfalls neu im Spiel sind die Havok-Physikengine und die Jupiter-EX-Engine. Beide sorgen für einen netten Grad an Realismus, so können sich die Animationen der Charaktere durchaus sehen lassen und Granaten-Explosionen wirbeln hier und da sporadisch Gegenstände durch die Luft. Hier ist es unverständlich, warum der polnische Entwickler City Interactive dieses Feature nicht konsequenter eingesetzt hat. Der Sound hingegen ist weitgehend passabel, die Musik ist stimmig und passt in das Szenario, die Waffensounds sind etwas dünn geraten, klingen aber alles in allem realistisch. Nur die laienhaften Dialoge sind wie im Vorgänger furchtbar geartet, hier ist Weghören angesagt!

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Meinungen - Terrorist Takedown 2

R-Mugen-Tsukuyomi
65

Besser als der Vorgänger

von gelöschter User 9

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