Vorschau Prey

von Oliver Hartmann (09. Februar 2006)

Auf den Ego Shooter "Prey" warten viele Spieler sehr gespannt. Spieletipps hatte das Vorrecht, diesen heißerwarteten Kracher schon jetzt vor Ort zu bestaunen. Entwickler Humanhead Studios zeigte uns die aktuelle Version von "Prey" und wir schwangen die Waffen in spannenden Multiplayergefechten. Natürlich wollen wir euch unsere Eindrücke von diesem Spiel nicht vorenthalten.

Aus dem Schatten des Duke

Während die gesamte Spielergemeinde noch eifrig Witze über mögliche Erscheinungstermine von "Duke Nukem Forever" macht, kommt die unendliche Geschichte um "Prey" wohl bald zu einem überzeugenden Ende. Ebenfalls 1997 angekündigt und zwischenzeitlich mal auf Eis gelegt nahmen sich die Humanhead Studios (Rune) dem Projekt an. Auf Basis der "Doom3"-Engine galt es das ambitionierte Projekt erfolgreich abzuschließen. Wir konnten uns bei einer Präsentation von Humanheads Tim Gerritsen in den Räumen von Take 2 davon überzeugen, dass diese Rechnung aufzugehen scheint.

Imposante Erscheinung, die Angst steigtImposante Erscheinung, die Angst steigt

Der mit den Aliens tanzt

Die Story des Spiels ist schnell erzählt. Cherokee-Indianer Tommy lebt mit seiner Familie in einem Reservat, hat davon aber eigentlich genug und möchte lieber Abenteuer beim Militär erleben. Dies sorgt für einen gehörigen Konflikt mit seiner Frau, die davon gar nicht begeistert ist. Im Höhepunkt dieses Streitgespräches landen fiese Aliens und entführen die gesamte Familie. An Bord des mysteriösen Raumschiffes beginnen die Abenteuer von Tommy. Optisch ist "Prey" auf der Höhe der Zeit. Die ersten dunklen Gänge lassen die Herkunft der Spiel-Engine nicht verleugnen. Hier pocht der Antrieb von "Doom 3" unter der Haube. Statt aber immer die gleichen dunklen Gänge zu zeigen erzeugen die Designer eine abwechslungsreiche Atmosphäre. Das Raumschiff lebt, entsprechend organisch sieht alles aus und erinnert entfernt an die Alien-Filme und das Design eines H.R. Giger ohne dabei jedoch alles nur grau in grau darzustellen. An den Wänden hängen Schleimfetzen herunter, überall bewegt und pulsiert etwas und zarte Frauen werden vermutlich ein empörtes "Igitt" ausstoßen. Dunkle Passagen werden im Gegensatz zu "Doom 3" nicht mit einer Taschenlampe sondern mit einem dezent flackerndem Feuerzeug aufgehellt - Zippo lässt grüßen.

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