Test Ports of Call 2008 - Seite 2

Mit etwas Übung gelingt das Schiffe-Einparken problemlosMit etwas Übung gelingt das Schiffe-Einparken problemlos

Einmal rückwärts einparken, bitte

Der Part der Schifffahrtssimulation holt nach, was ein "Ports of Call" - Ableger zwar 2003 in einer ersten 3D-Darstellung abzubilden versuchte, in der aktuellen Version aber in einer aufpolierten Fassung und mit zusätzlichen Schiffen daher kommt. Jedes Schiff, das einen von über hundert nachgebildeten Häfen ansteuert oder aus diesem ausläuft, muss durch die zum Teil verflixt engen und verwinkelten Hafeneinfahrten manövriert werden, um zu seinem Anlegeplatz geleitet zu werden oder diesen zu verlassen. Dies passiert mit Maus und Tastatur oder wahlweise auch mit einem Gamepad. Das richtige Maß an Geschwindigkeit, Lenkung und Geschicklichkeit muss erst gefunden werden, damit die Kolosse nicht an das Hafenbecken prallen und unnötige Reparaturkosten verursachen. Diverse Kameraeinstellungen und ein Radar geben aber reichlich Übersicht. In einem speziellen Übungsmodus kann dies sogar mit der Queen Mary 2 und anderen Prachtschiffen trainiert werden. Nicht selten sind solche Parkmanöver unter erschwerten Sichtbedingungen wie beispielsweise während einer pechschwarzen Nacht zu vollbringen. Ein entsprechendes Entgelt lässt diesen Spielabschnitt durch eine herbei georderte Schlepphilfe überspringen.

Das sieht der Jung-Reeder gerneDas sieht der Jung-Reeder gerne

Stille Wellen, lautlose See

Zurück im virtuellen Büro werden die Finanzen gecheckt, die Flotte durch Ein- oder Verkäufe optimiert und neue Warenrouten aufgemacht. Die Bedienoberfäche ist zwar sehr ordentlich und auch sinnvoll angeordnet, sieht aber schrecklich hässlich aus. Die durchaus grenzwertige Grafik kommt im Handelspart über Textmenüs mit Standbildern und einer animierten 3D-Weltkarte nicht hinaus. Der viel gepriesene Sprung in die dritte Dimension jagt auch in den Hafenmanövern selbst Grafikpuristen einen kalten Schauer den Rücken hinunter. Während die Schiffsmodelle noch ganz ansehnlich sind, so verkümmert die Umgebungsgrafik zu planen Texturen ohne Leben. Noch spärlicher nimmt sich dagegen der Sound aus. Keinerlei Musik, keine Sprachausgabe und nur wenige Soundschnipsel wie Applaus beim Schiffskauf oder eine Schiffshupe bei der Hafenausfahrt sind zu hören. Im Grunde kommt das Spiel wie auch seine Vorgänger fast gänzlich ohne Ton aus und lässt so auf der Spielspaßleiter nach oben jede Menge Atmosphäre liegen. Übrigens, den ersten 15.000 Exemplaren liegt eine exklusive 3D-Brille bei, um das maritime Geschehen noch realistischer wahrzunehmen.

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