Test Final Fantasy XII: Revenant Wings

von Gerd Schüle (06. März 2008)

Endlich gibt es eine Fortsetzung zu dem PS2-Hit "Final Fantasy XII". Allerdings nicht für diese Konsole sondern für den Nintendo DS. Außerdem bestreitet ihr diesmal die Kämpfe nicht in gewohnt- bewährter Rundenweise, sondern in Echtzeit. Genaugenommen ist "Final Fantasy XII Revenant Wings" deshalb kein Rollenspiel mehr, sondern eher ein taktisches Echtzeit Strategiespiel mit Rollenspielelementen. Echtzeit-Strategie von Square Enix auf dem DS - kann das gut gehen?

Die Charaktere des Spiels sind sehr kindlich modelliert wordenDie Charaktere des Spiels sind sehr kindlich modelliert worden

Luftpiraten-Art

Da "Final Fantasy XII Revenant Wings" die direkte Fortsetzung von "Final Fantasy XII" ist, verwundert es wahrscheinlich niemand, dass die Story des Spiels ebenfalls eine Fortsetzung dieses Hits ist. Ein Jahr ist seit den Ereignissen in "Final Fantasy XII" vergangen und der Hauptheld Vaan ist inzwischen ein anerkannter Luftpirat. Zusammen mit seiner Navigatorin Penelo jagen sie noch immer ihren Träumen nach, als sie auf das geflügelte Volk der Aegil stoßen. Deren Kontinent Lemures wird von skrupellosen Schatzjägern bedroht, und es liegt an Vaans Truppe, zusammen mit einigen alten Bekannten für Gerechtigkeit nach Piraten-Art zu sorgen. Kurz gesagt geht es darum, dass ein Oberbösewicht wieder einmal Gott spielen will. Damit ihm das gelingt, braucht er drei Kristalle. Und wie kann es anders sein, ihr seit die Weltenretter die ihn aufhalten sollen.

Die zahlreichen Zwischensequenzen sehen einfach super ausDie zahlreichen Zwischensequenzen sehen einfach super aus

Erstklassig

Die in zehn Kapitel aufgeteilte Story wird in unendlich vielen Dialogboxen und einfach genial gestalteten Zwischensequenzen entfaltet. Leider fehlt es der epischen Geschichte an Spannung. Außerdem sind in "Revenant Wings" die Charaktere sehr kindlich modelliert, was die Identifizierung mit ihnen nicht gerade erleichtert und dazu führte, dass ich ihren Kampf gegen das Übel von Ivalice nicht besonders ernst nehmen konnte. Die grafische Gestaltung des Spiels dagegen ist für DS Verhältnisse einfach erstklassig. Vor allem die zahlreichen Zwischensequenzen sehen einfach super aus. Die Entwickler haben wirklich alles aus dem DS herausgeholt und technisch mit "Final Fantasy XII Revenant Wings" ein erstklassiges Spiel abgeliefert.

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