Erfolgsgeschichte GTA

(Special)

von Michael Becker (07. März 2008)

Am 29. April wird GTA IV erscheinen - doch ist das Spiel wirklich der 4. Teil der Serie? Wie fing alles an? Und welchen Einfluss hat GTA auf die Spielewelt? Auf diese Fragen werdet ihr auf den folgenden Seiten einige Antworten erhalten.

Schon von Beginn an war das Spielprinzip von GTA klar: Ein Krimineller muss sich in einer Großstadt über Wasser halten. Er verdient Geld, indem er von fragwürdigen Auftraggebern zwielichtige Missionen erhält. Dazu zählen Auftragsmorde, die namens gebenden Autodiebstähle oder auch mal ein Banküberfall. Außerdem kann man sich jederzeit völlig frei in der Stadt bewegen. All dies ist geblieben - doch ansonsten ist kaum noch etwas im GTA-Universum so, wie es einmal war:

Aller Anfang ist schwer

Anfang 1998 erblickte auf der PS1 das erste Grand Theft Auto das Licht der Spielewelt: Man steuerte eine pixelige namenlose Figur durch eine grafisch schlichte Welt. Das Spielgeschehen erlebte man aus der Vogelperspektive, abgefeuerte Kugeln flogen als simple Punkte umher. Dem Entwickler DMA (davor eigentlich nur durch Lemmings bekannt) gelang es allerdings, die technisch durchschnittliche Präsentation durch ein revolutionäres Gameplay auszugleichen:

In vielen Dingen war der erste Teil schon wegweisend

Der Spieler konnte sich in den riesigen Städten frei bewegen. Außer durch Missionen wurden Punkte durch das Zerstören von Autos oder das Töten von Passanten gesammelt. Vor allem konnte man jedes Auto stehlen und damit in der Stadt herumdüsen. Doch insgesamt war das Spiel nicht gerade perfekt: Um weiterzukommen, musste man tausende von Punkten sammeln - ohne Speicherpunkte stundenlange Plackerei. Auch gab es keine Story und das Spiel kam ohne Zwischensequenzen aus.

In vielen Dingen war der erste Teil schon wegweisend: So konnte man schon Autos umlackieren lassen, um die Polizei loszuwerden. Die Wagen waren unterschiedlich schnell und robust, es gab schon verschiedene Radiostationen und der typische Humor war auch schon mit an Bord. Die Städte im ersten Teil hießen im übrigen Liberty City, San Andreas und Vice City...

Für Grand Theft Auto erschienen noch zwei Add-Ons: GTA London 1969 (für PS1 und PC) und GTA London 1961 (nur für den PC); beide bauten auf der GTA 1-Engine auf, enthielten eine vereinfachte Version von London und GTA-typische Missionen. Die beiden Spiele sind bis heute die einzigen der GTA-Serie, die in realen Städten spielen.

GTA 2 - Fortschritte in 2D

GTA 2 (für die PS1 und PC) konnte 1999 durch verschiedene Neuerungen begeistern: Es gab ein gut funktionierendes Speichersystem, man konnte Aufträge von rivalisierenden Gangs annehmen, was wiederum die Beziehungen des Spielers zu diesen beeinflusste. Außer dem Spieler gab es auch NPCs, die auf Diebesjagd gingen. Bei der PC-Version gab es sogar Tag- und Nachtwechsel sowie Züge zu bestaunen.

Doch grafisch gesehen war auch GTA 2 noch recht bescheiden; im Vergleich zum ersten Teil hatte sich bis auf bessere Effekte nicht viel verändert. Schauplatz war diesmal eine unbenannte futuristische Stadt mit drei Bezirken (Downtown, Residential und Industrial District). Die PC-Version von GTA 2 enthielt auch einen Multiplayer-Modus, der sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut.

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Meinungen - Grand Theft Auto 4

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