Erfolgsgeschichte GTA - Seite 4

(Special)

Ein Jahr später erschien GTA Vice City Stories (ebenso erst nur für die PSP, später wieder für die PS2); hier spielte man Vic Vance, den Bruder des aus Vice City bekannten Lance Vance. Das Spiel ist 1984 angesiedelt; nach dem unrühmlichen Rauswurf Vics aus der Armee muss Vic sich um die Kriminellen der Stadt und seinen nervigen Bruder kümmern. Natürlich treten auch hier wieder viele bekannte Gesichter aus dem GTA-Universum auf.

Die Konkurrenz schläft nicht: Von Klonen und Spielen zum Film

Natürlich waren die GTA-Titel nicht die einzigen "free roaming"-Spiele. Das allererste Spiel dieser Art war eigentlich Driver 2 (2000). Schon damals konnte man sich in einer 3-D-Welt im Auto und zu Fuß frei bewegen - allerdings weit unter den Möglichkeiten, die die GTA-Reihe auszeichnen sollten. Auch die nachfolgenden Driver-Games waren spielerisch und technisch weit von der Messlatte GTA entfernt.

Ähnlich erging es auch der The Getaway-Serie (2002 und 2004); in bislang zwei Spielen auf der PS2 musste der Spieler sich als Polizist durch die Londoner Unterwelt kämpfen. Doch teilte die Serie aufgrund der schwammigen Steuerung und einer insgesamt leblosen Umwelt das Schicksal der Driver-Serie: Sie wurde lediglich als GTA-Klon bekannt.

In True Crime: Streets of LA (2003) konnte zwar eine detaillierte Abbildung von LA bewundern, aber das Spiel hatte außer den Storymissionen und einem gelungenen "guter Bulle, böser Bulle"-System um den Cop Kang ebenfalls recht wenig zu bieten. Der Nachfolger True Crime New York City (2005) hingegen wusste durch ein belebtes Manhattan, einen vielschichtigeren Hauptdarsteller und viele Nebenmissionen durchaus zu gefallen.

Ein anderes Kaliber waren da schon die Spiele zu Filmen wie Scarface oder Der Pate. Während man in Der Pate (2006) in die Rolle eines Handlangers der Corleones schlüpft und so den Film durchlebt, spielt man in Scarface (2006) Tony Montana selbst - das Spiel beginnt mit einem alternativen Filmende, in dem Tony überlebt und seinen Feinden blutige Rache schwört. Der Pate überzeugte durch ein neues Kampfsystem, Scarface durch seine Ideenvielfalt.

Einen anderen Ansatz hatte Mercenaries: Playground of Destruction (2005): Hier konnte sich der Spieler als Söldner in einem kriegsversehrten Nordkorea verdingen. Neu an Mercenaries war, dass man (genug Geld vorausgesetzt) mit Luftangriffen Brücken und ganze Städte zerstören konnte. Man nahm Aufträge von verschiedenen Fraktionen an, konnte es sich aber auch, ähnlich wie bei GTA 2, mit rivalisierenden Fraktionen verscherzen.

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