Vorschau War Leaders

von Robert Kaiser (09. März 2008)

Wir durften Tiger und Shermans steuern, mit Stukas und Sturmoviks selbige bombardieren, mit der Flak 88 und der Bofors zurückschießen und Infanteristen in rauen Mengen entsprechende Artilleriestellungen ausheben lassen. Die Vergangenheit bot bisher wirklich genug Kost, was die Auslegung verschiedener Szenarien des zweiten Weltkrieges betrifft. Und doch schickt sich Enigma Software Productions an, ein weiteres Spiel mit diesem Thema auf den Mark zu werfen. Wer sich so etwas traut, muss einen guten Grund haben. Wir haben nachgeschaut.

Grafikpracht - Für RTS ziemlich gutGrafikpracht - Für RTS ziemlich gut

Große Erwartungen

Die Internetpräsenz zu "War Leaders" platzt geradezu vor Versprechungen und Innovationen. Rein spielerisch wird es zwar keine allzu großartigen Neuerung geben, die auffälligste von ihnen ist jedoch die Teilung in Echtzeitstrategie und einen Managerpart. Auch wenn sich bereits andere Spiele, wie die "UFO"-Titel, eines ähnlichen Kunstgriffes bedient haben, hebt sich die Idee, gerade den zweiten Weltkrieg derart zu unterteilen, durchaus angenehm hervor. Ansonsten verspricht der Hersteller neben einer "herausragenden Kameraperspektive" und "ungeheuer facettenreichem Gameplay" eine umwerfende, nie da gewesene Grafik mit entsprechenden Effekten. Wie sich das mit den moderaten Hardwareanforderungen vereinbaren lässt, ist noch vom Nebel des Krieges verborgen. Hoffen wir das Beste. Und werfen wir einen Blick auf die dominierenden Features.

Übersichtlich - Die ganze Welt im BlickÜbersichtlich - Die ganze Welt im Blick

"Risiko" im Weltkriegsgewand - der Managerpart

Ähnlich dem allseits bekannten Gesellschaftsspiel, werdet ihr im Rundentakt die eigenen Armeen in Form von repräsentativen Figuren versetzen dürfen. Doch es geht bei Weitem nicht nur um bewaffnete Auseinandersetzungen! Je nach eigener Vorliebe, könnt ihr euer Glück auch mit Diplomatie versuchen, Mitglieder des eigenen Geheimdienstes auf den Feind hetzen, freundschaftlichen Handelsbeziehungen nachgehen oder in Ruhe neues Spielzeug für die Soldaten erforschen. Steht euch der Sinn gerade nicht nach Frieden, werdet ihr Fabriken, Werften und sicherlich auch Kasernen im eigenen Einflussgebiet platzieren. Ein wichtiger Teil des Managements, denn schließlich wollt ihr ja nicht ohne Soldaten und entsprechender Maschinerie in den Kampf ziehen. Schließlich soll auch noch die Möglichkeit bestehen, Länder von der Luft und der See aus anzugreifen, was sich anscheinend direkt im Managerpart abspielen wird.

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