Test Army of Two

von Jan Höllger (15. März 2008)

Warum alleine in die Schlacht ziehen, wenn es zu zweit doppelt so viel Spaß macht? Coop-Shooter sind derzeit schwer im Kommen. Nach dem ordentlichen "Kane & Lynch" und dem fast schon desaströsen "Conflict Denied Ops" lässt euch nun EA Seite an der Seite eines Freund in die virtuelle Terrorbekämpfung einsteigen. Auch wenn "Army of Two" für PS3 und Xbox360 nicht offiziell in Deutschland erscheint, wollen wir euch im Rahmen dieses Tests den Titel wenigstens vorstellen.

Rücken an Rücken geht es den Feinden an den KragenRücken an Rücken geht es den Feinden an den Kragen

Nur über Import

Dass EA auf eine Veröffentlichung von "Army of Two" hierzulande verzichtet, liegt vermutlich an der fehlenden USK-Einstufung. In den bleihaltigen Auseinandersetzungen geht es nicht gerade zimperlich zur Sache und rote Körpersäfte sind auch viel zu sehen, insgesamt schockt "Army of Two" aber sicherlich nicht mehr als ein "Kane & Lynch", für volljährige Zocker also alles kein Problem, zumal einige Onlineshops die EU-Version des Titels anbieten, die mit deutscher Sprache und Bildschirmtexten punktet. Doch lohnt sich der Import von "Army of Two" überhaupt? An dieser Stelle können wir nur ein klares "Jein" abgeben, denn an die hoch gesteckten Ziele, die wir vom Spiel aufgrund der früheren Videos hatten, reicht die fertige Verkaufsversion nicht heran. Sicherlich bietet "Army of Two" viele interessante Ansätze und Ideen, stellenweise erschien uns aber schon etwas zu viel ins Spiel hineingesteckt, was sich auch in der komplexen Steuerung zeigt, die sich zudem aus der einzig spielbaren Third-Person-Ansicht mitunter ein wenig ungenau anfühlt.

Ohne Deckung habt ihr kaum eine ChanceOhne Deckung habt ihr kaum eine Chance

Dieses Video zu Army of Two schon gesehen?

Söldneralltag

Die Helden der Zweimannarmee sind die Söldner Salem und Rios, die als Auftragssoldaten in verschiedenen Brennpunkten der Welt eingesetzt werden. Ob Somalia, im Irak oder an Bord eines fehlgeleiteten Flugzeugträgers, die Schauplätze sind einigermaßen abwechslungsreich, allerdings sind die Level oft sehr linear gestaltet, so dass ihr fast wie auf Schienen durch sie hindurchlauft. Über Funk erhaltet ihr ständig neue Einsatzziele, mal sollt ihr einen Terroristenanführer töten, dann eine Brücke sprengen oder einen Mann aus dem Gefängnis retten. Das ist alles wenig innovativ, ist aber im Hinblick auf die ernste Story und deren tolle Präsentation durchaus motivierend.

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