Test Warhammer 40.000: Dawn Of War - Soulstorm

von Stefan Buechner (12. März 2008)

Nur wenige Spiele bekommen knapp vier Jahre nach Veröffentlichung immer noch Addons spendiert. Mag das bei langlebigen Titeln wie den "Sims" oder einem Eisenbahnsimulator noch verständlich sein, ist so etwas im Genre der Echtzeitstrategie fast einmalig. Mit "Soulstorm" erscheint in diesen Tagen aber tatsächlich die inzwischen dritte Erweiterung zum RTS-Spiel "Warhammer 40.000: Dawn of War", das im Herbst 2004 erschien. Hat der Zahn der Zeit am Spiel genagt oder ist das Addon für eine Überraschung gut? Unser Test klärt das.

Die neue Kampagne dürft ihr mit allen neun Völkern spielen.Die neue Kampagne dürft ihr mit allen neun Völkern spielen.

Langeweile auf dem Schlachtfeld

"Soulstorm" ist alleine lauffähig und benötigt somit nicht unbedingt das Hauptprogramm, es schadet aber sicherlich nicht, wenn ihr ein paar allgemeine Kenntnisse über das Gameplay habt. Grundsätzlich ändert sich am Spielverlauf in der frischen Kampagne von "Soulstorm" nichts. In klassischer Echtzeitmanier errichtet ihr umfangreiche Stützpunkte und produziert Truppen sowie Panzer, mit denen ihr schließlich in den Kampf zieht. Tradition hat bei "Dawn of War" die Eroberung von diversen Knotenpunkten auf der Karte, da ihr nur so an neue Ressourcen gelangt. Beim Missionsdesign orientiert sich "Soulstorm" leider an der letzten Erweiterung "Dark Crusade", sprich die Kampagne besteht lediglich aus einer Reihe von langweiligen Skirmish-Einsätzen, solch hervorragend geskripteten Missionen wie es noch im Hauptprogramm und dem ersten Addon "Winter Assault" gab, sucht ihr hier vergebens. Der Spielspaß sackt aufgrund der austauschbaren Karten daher schnell in den Keller.

Die Grafik ist absolut nicht mehr uptodate.Die Grafik ist absolut nicht mehr uptodate.

Mehr Inhalt in schwacher Grafik

Mit den Dark Eldar und den Adeptus Sororitas dürft ihr immerhin zwei neue Völker aus dem "Warhammer"-Universum befehligen. Mit vielen frischen Einheiten und Spezialfähigkeiten erweitert sich das taktische Repertoire so vor allem in den Mehrspielerduellen, ganze neun Völker stehen inzwischen zur Wahl, die sich allesamt ein wenig anders spielen. Grafisch merkt man "Soulstorm" das Alter von "Dawn of War" allerdings stark an. Die matschige Grafik und die viel zu nahe Kameraperspektive sind einfach nicht mehr zeitgemäß, da zeigt ein "Company of Heroes" von denselben Entwicklern doch optisch weitaus mehr. Für knapp 30 € dürften daher wohl nur große Fans des "Warhammer"-Universums und Multiplayerzocker Freude am Spiel finden.

Weiter mit:

Kommentare anzeigen

PS4: 5 Tipps wie ihr eure PlayStation 4 richtig pflegt und eine bessere Festplatte einbaut

PS4: 5 Tipps wie ihr eure PlayStation 4 richtig pflegt und eine bessere Festplatte einbaut

Es ist kein Geheimnis, dass technische Geräte früher eine längere Lebensdauer hatten. Doch mit den (...) mehr

Weitere Artikel

Final Fantasy 15: Square Enix stellt umfangreichen Update-Plan inklusive Story-Änderungen vor

Final Fantasy 15: Square Enix stellt umfangreichen Update-Plan inklusive Story-Änderungen vor

Mit der Veröffentlichung von Final Fantasy 15 setzt sich das Entwicklerteam von Square Enix nicht zur Ruhe, sonder (...) mehr

Weitere News

Gewinnspiel

Adventskalender Tür 9: Audio-Paket
Jetzt mitmachen!

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Meinungen - Warhammer 40.000: Dawn of War - Soulstorm

Alle Meinungen

DoW Soulstorm (Übersicht)