Ninja Reflex (NDS)
Test
Ninja Reflex
Nicht erst seit "Naruto" erfreuen sich Ninjas großer Beliebtheit. Der Boom um die maskierten Elitekämpfer hält schon lange an und immer wieder gab es Spiele, die versuchten, den Zauber um diese geheimnisvollen Krieger einzufangen. Mit "Ninja Reflex" liegt uns wieder einmal ein solcher Versuch für den Nintendo DS vor. Wieviel von diesem Zauber "Ninja Reflex" rüberbringen kann, wird sich zeigen. Von Henrik Haumann
Huooo!
Für Kampfschreie besteht bei "Ninja Reflex" kein Anlass, die Handlung ist bis auf ein einziges der recht wenigen Minispiele durchgehend pazifistisch ausgelegt. Es gilt, Fliegen oder Fische zu fangen, auf Attrappen zu schießen und nur ein einziges Mal gegen sogenannte Onis (Geisterkrieger) anzutreten und ihnen mit dem Schwert eine zu verpassen. Wie der Titel bereits suggeriert, geht es hierbei in erster Linie um Reflexe und deren Schärfung in mehreren Schwierigkeitsgraden, bis hin zum schwarzen Gürtel.
Story?
Eine ausgefeilte Story bietet das Spiel hingegen nicht an, die braucht sie aber auch nicht unbedingt. Das Ganze ist eine recht geradlinige Aneinanderreihung mehrerer Minispiele, deren Schwierigkeitsgrad von ziemlich leicht bis höllisch schwer reicht und so auch geübteren Spielern die ein oder andere Schweißperle abringen könnte. Der Weg zum schwarzen Gürtel wird einem sicherlich nicht geschenkt, kommt aber ohne storytechnische Raffinessen aus. Dabei hätte sich hier ein durchaus schönes Szenario angeboten. Schade.
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