Test John Woo presents Stranglehold

von Jan Höllger (19. September 2007)

Filme vom Regisseur John Woo muss man als Actionfan einfach mögen. Knallharte Schießereien, brachiale Explosionen, gefährliche Stunts und ein paar Tauben sind die Markenzeichen vieler John Woo-Filme. Bekannt wurde der Regisseur aber nicht erst durch ein "Mission: Impossible 2". Schon 1992 kam der Film "Hard Boiled" in die Kinos, inzwischen ein echter Klassiker, vor allem da es jetzt endlich eine Fortsetzung gibt. Doch statt im Kinosessel tatenlos herumzusitzen, dürft ihr bei dem Videospiel Stranglehold selbst Hand anlegen. Erwartet euch auf der Xbox360 ein Actionfeuerwerk der Superlative?

Die Zeitlupe ist Dein Freund.Die Zeitlupe ist Dein Freund.

Schmalspurdrehbuch

Das Spiel schließt fast nahtlos an die Story des Kinofilmes an. Ihr verkörpert den Hongkonger Polizeiinspektor Tequila Yuen, gespielt vom Schauspieler Chow Yun-Fat. Dieser ist auch im Spiel glänzend an seiner Gesichtsmimik und den Animationen zu erkennen. Tequila hat es sich zum Ziel gesetzt, im Untergrund der Großstadt kräftig aufzuräumen und die verfeindeten Triadenbanden auszuschalten. Doch durch die Entführung seiner Tochter wird die Geschichte plötzlich auf eine persönliche Ebene geführt. Wirklich begeistern konnte uns die Story von Stranglehold aber nicht. Die Zwischensequenzen sind fraglos filmreif inszeniert, doch die Gespräche bauen kaum Spannung auf.

Da staunt nicht nur der Dino: die Gegner seilen sich von der Decke ab.Da staunt nicht nur der Dino: die Gegner seilen sich von der Decke ab.

Den Rücken kenn ich!

Cooler ist dafür das Gameplay. In bester "Max Payne"-Tradition seht ihr dem Helden über den Rücken und steuert ihn aus der Third-Person-Ansicht durch die streng linearen Levels. Dabei besteht eure Aufgabe im Grunde allein im Abknallen der Gangster, die sich Tequila in den Weg stellen und das können pro Mission schon mal locker 300 sein. Ohne durchschlagskräftige Waffen wäre euer Held daher aufgeschmissen. Obwohl ihr immer nur zwei Schießeisen gleichzeitig bei euch tragen dürft, müsst ihr euch um Waffen- oder Munitionsknappheit keine Sorgen machen, denn fast alle besiegten Feinde lassen ihre Waffen fallen.

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