Test Jumper

von Jan Höllger (26. März 2008)

"Jumper - Griffin's Story" heißt ein neuer Actionfilm, der in diesen Tagen in unseren Kinos anläuft, u.a. mit Stars wie Samuel Jackson oder Hayden Christensen. Pünktlich zum Filmstart steht auch das offizielle Videospiel in den Händlerregalen. Wir prüfen im Test für euch, ob ihr den Sprung zum Händler wagen könnt oder es lieber sein lassen solltet.

Das Spiel besteht nur aus einer Aneinanderreihung langweiliger Kämpfe.Das Spiel besteht nur aus einer Aneinanderreihung langweiliger Kämpfe.

Sprung ins Paradies

Wie erwartet, erzählt das Spiel zum Film die Story des Streifens fast 1:1 nach. Ohne Filmkenntnis werdet ihr leider oftmals vor den Kopf gestoßen bzw. wisst einfach nicht, warum ihr hier gerade mit dem Helden in die Schlacht zieht. Ihr spielt den Jungen David Rice, der ein Jumper ist. Dahinter verbirgt sich die Fähigkeit, innerhalb einer Sekunde zu jedem Ort auf der Welt springen zu können, ganz ohne Reisezeiten. Im Film nutzt der Regisseur diese interessante Idee für ein famoses Actionfeuerwerk. Im Spiel bekommt ihr als Jumper eher wenig davon mit. Allenfalls beim Kampfsystem dürft ihr die Sprungkräfte einsetzen, nämlich dann, wenn ihr euch hinter oder seitlich zum Feind teleportieren möchtet, um so seine Deckung zu umgehen.

Der Schwierigkeitsgrad zieht später viel zu stark an un die Checkpoints werden immer seltener.Der Schwierigkeitsgrad zieht später viel zu stark an un die Checkpoints werden immer seltener.

Gekloppe bis zum Umfallen

Die Kämpfe machen fast 90% der Spielzeit aus und spielen sich anfangs durchaus noch ganz nett. Durch die Sprünge laufen die Gefechte recht hektisch, aber actionreich ab. Trotz diverser Kombos wird auf Dauer aber einfach zu wenig Abwechslung geboten. In den öden Levels lauft ihr immer nur von einem Raum in den nächsten, nur um dort wieder gegen eine nicht enden wollende Schar von Feinden zu kämpfen. Ein paar ebenfalls maue Bossfights und kleinere Sprungpassagen sind zu vernachlässigen. Neben der spielerischen Bedeutungslosigkeit ist auch die Technik allenfalls gerade noch durchschnittlich. Die Grafik erfüllt auf der Xbox360 kaum NextGen-Bedürfnisse, sieht aber gegenüber den katastrophalen Umsetzungen für PS2 und Wii noch okay aus. Zum Vergessen ist auf allen Plattformen die Kamera, ohnehin arbeitet die Steuerung ziemlich ungenau. Schließen wir mit einem kleinen Lob, das aber den Kauf des Spieles keinesfalls rechtfertigt: einige Finishing-Moves sehen klasse aus. Als selbstablaufende Sequenz springt der Held schon mal in eine Schrottpresse und lässt den ahnungslosen Feind allein zurück.

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