Test
Viking: Battle For Asgard
Ein "God of War"-ähnliches Spielkonzept mit rauen Wikingern und epischen Massenschlachten, das alles bietet Segas neues Actionspiel "Viking: Battle for Asgard". Doch kann der Titel bei all dem Schlachtgebrüll auch spielerisch überzeugen? Wir berichten von unserem Trip in den rauen Norden. Von Malte Kruse
Wunsch der Götter
Skarin ist ein echter Wikingerkämpfer, furchtlos und im Umgang mit Nahkampfwaffen geschult. Doch reicht das, um das gesamte Wikingervolk vor einer Armee von untoten Soldaten zu retten? Zumindest nach Meinung der Götter, denn diese schicken Skarin als Anführer in den Krieg. Bevor der Held allerdings die großen Schlachten schlagen kann, müsst ihr erst gefangene Mitkämpfer befreien. Dafür durchstreift ihr in klassischer Action-Adventure-Manier die drei großen Inseln und löst kleinere Quests.
Masse statt Klasse
So müsst ihr etwa in einen Steinbruch hinabsteigen und alle Feinde von dort verjagen oder einen Bauernhof zurückerobern. Ist das erledigt, erhaltet ihr zusätzliche Kämpfer, die sich euch anschließen. Allerdings zieht ihr die meiste Zeit als Einzelkämpfer durch die Lande, nur in den wirklich wichtigen Schlachten könnt ihr auf eure Armee zurückgreifen. Leider steuern sich die - an die "Dynasty Warrior"-Serie erinnernden - Massenschlachten nicht perfekt. Zwischen den vielen Wikingerkämpfer verliert ihr euren Helden regelmäßig aus den Augen und zudem sackt die Framerate merklich ein, so dass genaue Kampfmanöver nur unter erschwerten Bedingungen ausgeführt werden können. Zum Glück kämpfen eure Kameraden recht ordentlich und ihr könnt euch auf die wichtigen Gegner konzentrieren.
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