Vorschau Alone in the Dark 5

von Mark Heywinkel (07. April 2008)

Sieben Jahre lang haben wir nichts von der "Alone in the Dark"-Reihe gehört. Spätestens nach der erfolglosen Spielverfilmung von Uwe Boll 2005 war es still geworden um Geisterjäger Edward Carnby. Nun endlich gibt es Nachschub: Nachdem Capcom erste Bilder des Survival Horror-Spiels "Resident Evil 5" gezeigt hat, meldet sich auch der Urvater aller Gänsehaut-Games mit einem fünften Teil zurück.

Edward Carnby ist nach sieben Jähriger Pause wieder zurückEdward Carnby ist nach sieben Jähriger Pause wieder zurück

Zeit zum Gruseln

Die Einwohner Manhattans waren im Jahr 1848 sehr unzufrieden: Auf der Halbinsel gab es kaum Unterhaltungsmöglichkeiten. Kurzerhand nahm sich der Landschaftsgärtner Andrew Jackson Downing dieses Problems an und ließ eine weite Parklandschaft anlegen. Im Central Park konnten sich die New Yorker fortan vom Stress der Großstadt erholen. So lautet zumindest die offizielle Entstehungsgeschichte des Parks. In "Alone in the Dark: Near Death Investigation" erfahrt ihr, dass der Park in Wirklichkeit als Zufluchtsstätte für Monster fungiert. In der Rolle von Edward Carnby, Detektiv für Paranormales, begebt ihr euch auf einen Streifzug durch den Park, um dessen düsteres Geheimnis zu enthüllen. Wer da an ruhige Stunden der Faulenzerei im Grünen denkt, liegt falsch. Aus dem ruhigen Central Park haben die Entwickler von Eden Games einen Ort des Grauens gemacht. Schon bald müsst ihr euch hier statt schwitzender Jogger jeder Menge Höllenkreaturen stellen ...

Aus dem Central Park ist ein düsterer Hexenkessel geworden.Aus dem Central Park ist ein düsterer Hexenkessel geworden.

Absolut State of the Art

Die ersten Bilder von "Near Death Investigation" sollten alle Alone in the Dark-Fanherzen höher schlagen lassen: Seid ihr in den ersten Teilen der Reihe noch durch grobe Pixelwelten getappt, schreitet ihr dieses Mal durch eine beinah fotorealistisch gestaltete Spielwelt. Der komplette Central Park wurde mithilfe von Sattelitenbildern und Plänen fast 1:1 nachgebaut. Zudem sorgen die von Eden Games entwickelte Twilight-Technologie und die Rendering-Engine, dass die Spielwelt absolut realistisch wirkt. Wie im neuen Star Wars-Spiel Star Wars - The Force Unleashed verhalten sich auch in "Near Death Investigation" Materialien so, wie sie es auch in der Realität tun würden: Holztische lassen sich z.B. anzünden und verbrennen anschließend, bis nur noch verkohlte Stücke davon übrig sind. Außerdem sollen alle Gegenstände in der Spielwelt je nach Belieben von euch benutzt und kombiniert werden können, beispielsweise als Waffe oder Werkzeug. Bei so viel Realismus werdet ihr ganz schnell im "Alone in the Dark"-Universum versunken sein.

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