Assassin's Creed (PC)
Test
Assassin's Creed Director's Cut Edition
Vor fast genau fünf Monaten begeisterte die Xbox 360-Version von "Assassin's Creed" meinen Kollegen Jan Höllger. Knapp ein halbes Jahr später ist es nun endlich auch PC-Spielern möglich in die arabische Welt während des dritten Kreuzzuges einzutauchen. Was verbessert wurde und was beim guten Alten geblieben ist, erfahrt ihr jetzt in unserem Test. Von Philipp Rauh
Nichts Neues im Mittleren Osten
Desmond Miles steckt in einer ziemlichen Zwickmühle. Er befindet sich in den Händen einer dubiosen Organisation. Deren Wissenschaftler haben eine Möglichkeit entdeckt die Erinnerungen, welche in der DNA eines jeden gespeichert sind und Jahrhunderte zurückreichen, wieder aufzurufen. Damit kann sich Desmond in seinen Urahnen zurückversetzen lassen - Altair, seines Zeichens hoch angesehener Assassine im geheiligten Land. Jedenfalls solange bis er einen seiner Jobs aus Nachsichtigkeit fast in den Sand gesetzt hätte und dadurch sein Team aufgerieben wurde. Wie ihr seht hat sich an der Story gegenüber der NextGen-Version nichts getan, ebenso wenig an der Spielmechanik. Die grundlegenden Informationen zu diesen Bereichen des Spiels findet ihr hier bei uns.
Portieren "Ja!" - Verändern "Jein?!"
Die PC-Portierung hat den Zusatz "Director's Cut" erhalten. Wer dahinter eine zusätzliche Hauptquest oder neue Schauplätze vermutet, liegt falsch. Neu sind hier lediglich 4 Nachforschungsmethoden. So stehen euch zur Informationsbeschaffung nun nicht mehr nur 5 sondern eben 9 verschiedene Wege zur Verfügung. Neben den altbewährten Nebenquests wie das simple Ausquetschen von Informanten oder dem Belauschen von Verdächtigen, dem Diebstahl von Dokumenten mit Details über die Zielperson, oder dem Einsammeln von Flaggen auf Zeit und schließlich dem Ermorden von Konkurrenten bleibt euch nun auch das Eskortieren von Verbündeten über eine bestimmte Strecke. Außerdem könnt ihr Marktstände zerstören oder Scharfschützen unauffällig eliminieren. Diese beiden Methoden sind sehr atmosphärisch geraten, das Passieren der Dächer von A nach B auf Zeit hingegen überhaupt nicht. Trotz dieser nahezu nummerischen Verdoppelung der Möglichkeiten an Infos über ein Attentatsziel heranzukommen, wiederholen sich diese viel zu oft, das Manko aus den Konsolen-Versionen wurde also nicht behoben.
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zur Assassin's Creed Übersicht
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