Test Empire Earth

von Gerd Schüle (17. Januar 2002)

Als Rick Goodmann einst mit Bruce Shelby zusammen "Age of Empires" erfand, schwebte ihm ein Spiel vor, das von der Steinzeit bis in die ferne Zukunft reicht. Diese Idee konnte er damals bei den Ensemble Studios nicht verwirklichen. Deshalb ging er von dort weg und gründete eine eigene Firma. Nun kam mit "Empire Earth" das erste Spiel der Stainless Steel Studios heraus, in dem diese Idee umgesetzt wurde. In unserem Test erfahrt ihr, ob das Spiel das Zeug dazu hat, "Age of Empire 2" zu übertrumpfen.

Das trojanische PferdDas trojanische Pferd

Der Aufbau

Wer "Empire Earth" mit einem anderen Spiel vergleichen will hat es sehr schwer. Am ehesten lässt sich das Spiel als eine Mischung aus Civilization 2, Command & Conquer - Der Tiberiumkonflikt und Empire Earth 2 beschreiben. Wie im Genre üblich beginnt fast jede Mission mit dem Aufbau des eigenen Volkes. Deshalb hat der Aufbau- und Wirtschaftspart wie bei "Age of Empires" eine enorme Bedeutung. Allerdings enthält "Empire Earth" nicht nur vier, sondern sogar fünf verschiedene Ressourcen. Außer Holz, Nahrung, Steine und Gold gibt es noch Eisenerz, das besonders in den späteren Zeitepochen äußerst wichtig ist. All diese Rohstoffe werden dringend benötigt, damit man sein Volk erfolgreich in die Zukunft führen kann. Hat man die wichtigsten Gebäude eines Zeitalters errichtet und genug Ressourcen angehäuft, kann man per Knopfdruck wie bei "Age of Empires" ins nächste Zeitalter vordringen. Allerdings kann man innerhalb einer Mission meistens nur eine Epoche weiterkommen.

Ein erbitterter KampfEin erbitterter Kampf

Im Freien Spiel oder in Multiplayer-Duellen ist es dagegen möglich bis ins letzte der 12 Zeitalter des Spiels zu gelangen. Hier könnte es also theoretisch passieren, dass ein Keulenschwinger aus der Steinzeit den aussichtslosen Kampf gegen einen hochmodernen Mech antreten muss. Da jede Mission ein festgelegtes Bevölkerungslimit hat, benötigt man bei "Empire Earth" im Gegensatz zu "AoE" die Wohnhäuser nur, um die Moral und Kampfeskraft seiner Recken zu erhöhen. Eine Auswirkung auf das Bevölkerungslimit haben sie nicht. Wie bei "AoE" kann man durch gezielte Forschung die Stärke seiner eigenen Truppen verbessern. Neu dagegen ist die Möglichkeit, die Werte seines Volkes im Zivilisationseditor verbessern zu können. Für erledigte Aufgaben bekommt man sogenannte Zivilisationspunkte gutgeschrieben Mit denen kann man ganz gezielt entweder allgemeine Aufwertungen vornehmen oder man versucht einzelne Einheiten zu spezialisieren, die dann entsprechend eingesetzt werden können.

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