Test Cleopatra - Schicksal einer Königin

von Malte Kruse (12. April 2008)

Cleopatra ist wohl die bekannteste Herrscherin des antiken Zeitalters, um sie ranken sich viele Geschichten und Vermutungen. Im neuen Adventure "Cleopatra - Schicksal einer Königin" nehmt ihr an einer Geschichte aus dem Jahre 48 v. Chr. direkt teil. Ob das Spiel nur eine virtuelle Geschichtsstunde ist oder auch wirklich Spaß macht, klärt unser Test.

Ein typisches Logikrätsel im Spiel.Ein typisches Logikrätsel im Spiel.

Comeback eines Untergenres

"Cleopatra" ist kein typisches Point&Click-Adventure, sondern ein Renderadventure wie der Klassiker "Myst". Statt euren Helden per Maus durch die Umgebung zu befehligen, erlebt ihr alle Schauplätze aus den Augen des Helden und bewegt euch Bildschirm für Bildschirm in alle Himmelsrichtungen. Dank prachtvoller Optik und zusammenhängenden Bildschirmen verliert sich das Spiel aber nicht in einer losen Dia-Show, die so manches Renderadventure trotz toller Rätsel schon den Nackenschlag gab. Auch die nett inszenierten Zwischensequenzen, in denen die durchaus spannende Story erzählt wird, geben dem Spiel das gewisse Etwas, so dass ihr euch mit dem Helden letztlich genauso identifizieren könnt, wie in einem "Ankh" oder "Jack Keane".

Um Cleopatra auf uns aufmerksam zu machen, müssen wir diese Lichtsignalmaschine in Gang setzen.Um Cleopatra auf uns aufmerksam zu machen, müssen wir diese Lichtsignalmaschine in Gang setzen.

Liebe versetzt Berge

Ihr spielt den jungen Astrologiestudenten Thomas, der sich in Alexandria auf die Suche nach seiner Geliebten macht, die gemeinsam mit ihrem Vater, Thomas Professor, spurlos verschwunden ist. Dabei löst ihr allerlei Rätsel, wobei das Spiel einen guten Mix aus Kombinations- und Logikknobeleien findet. Überall in den detailreich gestalteten Tempelanlagen von Alexandria sammelt ihr diverse Gegenstände auf, die ihr im Inventar miteinander kombinieren könnt und an anderer Stelle zweckentfremdet einsetzt. Deutlich kniffliger sind die Logikrätsel, wenn ihr beispielsweise auf einer großen Kugel drei Sternbilder durch das Drücken bestimmter griechischer Buchstaben aktivieren müsst. Ein paar nervige Aufgaben sind leider auch mit dabei, etwa wenn ihr in der Bibliothek von Alexandria gleich mehrmals diverse Tränke aus über 15 verschiedenen Zutaten herstellen müsst. Doch wer einmal ins Spiel eingetaucht ist, wird einige spannende Stunden im antiken Ägypten verbringen.

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