Test F1 2002

von Christian Rühl (03. März 2003)

Einmal in einem Formel 1-Wagen wie Michael Schuhmacher über die bekanntesten Rennstrecken der Welt rasen - das kann man jetzt auch auf dem GBA. Das Spiel "F1 2002" von EA Sports bringt die beliebte Rennserie für den GBA groß heraus. Komplett mit den offiziellen Lizenzen, soll das Spiel das Renngefühl auf den GBA übertragen. Ob dies gelungen ist und wie das Spiel sonst so umgesetzt wurde, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Spielbeginn

Nachdem man sich für eine Sprache entschieden hat, kommt man in das Hauptmenü, wo einem insgesamt drei Einzelspieler-Varianten (Schnelles Rennen, Saison und Meisterschaft), der Zweispieler-Modus sowie das Charaktermenü zur Verfügung stehen. Bevor man mit dem Rennen loslegen kann, muss man einen Charakter wählen und Fahrer und Team festlegen. Insgesamt stehen fünf Charakterspeicherplätze bereit, auf denen auch die jeweiligen Bestzeiten gespeichert werden. Hat man einen Charakter erstellt, muss man sich entscheiden, ob man eine ganze Saison fahren will oder ob man nur ein einzelnes Rennen machen will. Wenn man sich für ein einzelnes Rennen entscheidet, beginnt man das Spiel direkt im Hauptrennen vom 22. Startplatz aus und muss versuchen, sich so gut wie möglich gegen die anderen Fahrer durchzuschlagen. Will man eine ganze Saison spielen, ist es vom Prinzip her genauso, nur gibt es noch einen Qualifikationsmodus, in dem man seine Startposition verbessern kann und man fährt auf allen Strecken in der vorgegebenen Reihenfolge. Der Meisterschaftsmodus ist ein abgewandelter Saisonmodus, wo man die Streckenfolge selbst bestimmen kann.

Auf regennasser FahrbahnAuf regennasser Fahrbahn

Das Rennen

Bei allen Rennarten besteht eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten. Man kann die Rundenanzahl bestimmen, das Wetter beeinflussen, die Gangschaltung automatisieren, den Zeitpunkt des Boxenstopps festlegen, Reifen für das passende Wetter aussuchen und noch viele andere Fahrzeugeinstellungen vornehmen. Wenn man all diese Einstellungen vorgenommen hat, beginnt das eigentliche Rennen. Hierbei blickt man von hinten aus auf die Autos, die recht groß gestaltet sind, damit man auch im Startgetümmel immer die Übersicht behält. Die Steuerung ist dabei sehr genau und reagiert auch auf kleinste Richtungsänderungen, was auch sinnvoll ist, da man mit den Rennwagen ein sehr hohes Tempo erreicht und die Kurven teilweise doch recht eng sind. Überhaupt kommt es während des Rennens auf das geschickte Einsetzen der Steuerung und der Bremse an, da die Rennwagen sich sehr realitätsnah verhalten und dementsprechend leicht von der Bahn abkommen und einen Dreher hinlegen. Hat man sich mit diesen Schwierigkeiten erst mal auseinandergesetzt, dann kann man auch die Höchstgeschwindigkeit der Wagen ausloten, die auf vielen Strecken bei weit über 300km/h liegt. Dabei stellen die Rennen sogar eine wahre Herausforderung dar und sind auch für erfahrene Spieler eine ernst zu nehmende Angelegenheit.

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