Test GoW Chains of Olympus - Seite 2

Der geniale Unterwasser-AbschnittDer geniale Unterwasser-Abschnitt

Wirbelnde Klingen und Stahlharte Fäuste

Wenn wir gerade bei den Combos sind: Die sind so atemberaubend schick animiert und grafisch auf dem höchsten Niveau umgesetzt, dass ich mir während des Spielens wirklich wie die coole Sau vom Olymp vorkam. Als Halbgott die Chaosklingen wirbeln zu lassen oder mit Zeus' Panzerhandschuh das Tor zum Hades einzuschlagen, das hat schon was! Ebenfalls motivierend: Die aufrüstbaren Waffen und Relikte, die es schon in den Vorgängerspielen gab und die für viel Abwechslung über den Spielverlauf sorgen. Die Kletter-, Sprung- und Rätseleinlagen sind genau richtig gestreut, was den Abwechslungsreichtum noch verstärkt, immer kommt wieder mal was anderes oder auch Neues. Besonders gut gefallen hat mir die (leider sehr kurze) Sequenz, in dem man durch ein kleines Tunnellabyrinth tauchen muss, um einen Schalter zu finden. Hier wird offensichtlich, was das ganze Spiel prägt: Man muss sich schon immer erst mal einen manchmal auch größeren Überblick über Levelabschnitte oder Rätsel machen. Diese dann letztlich zu lösen ist jedoch nie wahnsinnig schwierig. Aber wir spielen ja auch ein Action-Adventure, und bei "God of War" steht klar die Action im Vordergrund.

Auch das Leveldesign überzeugt auf höchstem NiveauAuch das Leveldesign überzeugt auf höchstem Niveau

Eine rundum beeindruckende Präsentation

Doch das soll es gemeinsam mit dem doch sehr linearen Spielverlauf und der nur recht kurzen Spieldauer von zirka 5 Stunden (im leichtesten Schwierigkeitsgrad) auch schon gewesen sein an Kritik. Kritik auf allerhöchstem Niveau wohlgemerkt. Für die kurze Spieldauer entschädigen nicht nur zusätzlich freischaltbare Boni, Konzept-Artworks und natürlich insgesamt 3 Schwierigkeitsgrade, sondern vor allem anderen die in allen Belangen atemberaubende Präsentation, die das Spiel zu einer Ausnahmeerscheinung macht. Die Grafik hat mich wirklich staunen lassen: Wenn man da einen Nintendo DS als Vergleich nimmt oder sich in Erinnerung ruft, wie das grafische Niveau von PC Spielen noch vor wenigen Jahren war, dann muss man sich vor dem kleinen Energiebündel aus Japan nur ehrfürchtig verbeugen. Allerdings spart das Spiel um unseren spartanischen Halbgott traditionsgemäß nicht mit Blut und nackter Haut, die Altersfreigabe geht absolut in Ordnung. Tolle Musik und Geräusche sowie eine außergewöhnlich gut synchronisierte und passende Sprachausgabe runden das Spiel zu einem intensiven Erlebnis ab, dass man einfach nicht verpassen darf.

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