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Der schwerfällige Boomer in voller PrachtDer schwerfällige Boomer in voller Pracht

Fiese Zombies

Richtig schweres Geschütz fahren die Zombies erst mit den Bossen auf, spezielle Gegnertypen, die von menschlichen Mitspielern gesteuert werden können. Während die gewöhnliche Zombiemeute ausschließlich von der KI geführt wird, werden die fünf grundverschiedenen Bosse von Menschenhand gelenkt. Der Boomer ist ein vor Methangas berstendes Ungetüm, das bereits mit einem Pistolenschuss in die Luft geht. Mit ausgesprochener Behäbigkeit verteilt dieser aber seinen Mageninhalt auf die Überlebenden (leicht mit Kotzen zu verwechseln), nimmt diesen für einige Sekunden die Sicht und lockt so zu allem Überfluss Zombies in Heerscharen an. Der Smoker malträtiert seine Opfer dagegen mit einer 15 Meter langen Zunge, wogegen der Hunter seine unglaubliche Sprungkraft für Attacken aus dem Hinterhalt nutzt. Der Tank ist der stärkste Gegner der illustren Bande und kommt nur dann ins Spiel, wenn die Überlebenden zu schnell bestimmte Levelabschnitte meistern. Als wahrer Berserker steckt er nicht nur jede Menge Blei ein, sondern teilt auch mächtig aus, wirft mit Gesteinsbrocken und tritt Autos um. Als fünfter Boss-Charakter ist eine lichtscheue Hexe im Gespräch, die von Valve aber nicht weiter konkretisiert wurde.

Gestatten, wir sind die ÜberlebendenGestatten, wir sind die Überlebenden

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Nur stark im Team

Die Menschen wirken im Gegensatz zu den taktisch interessanten Zombies vergleichsweise harmlos, treten sie doch mit konventionellen Waffen den Kampf ums Überleben an. Neben der Pistole, die jeder Charakter trägt, stehen noch eine Schrotflinte oder eine Maschinenpistole zur Auswahl, zudem noch eine Rohrbombe oder ein Molotowcocktail sowie ein Erste-Hilfe-Päckchen. Die Statuswerte der menschlichen Charaktere sind alle dieselben, sodass die bunt zusammengewürfelte Truppe sich nur in der Optik unterscheidet. Wichtiger ist das Teamplay untereinander, Alleingänger werden kaum das Ende eines Levels erreichen. Das Spiel versetzt die Überlebenden stets in Situationen, in denen Kameraden zur Seite gestanden werden muss. Mal muss einem Teammitglied aus einer Fallgrube geholfen, mal ein anderes aus einer Sackgasse befreit werden. Wer stirbt, ist aber nicht gleich tot. Vielmehr muss dem auf dem Boden liegenden Kameraden zu Hilfe geeilt werden, der mit letzter Kraft und nur mit einer Pistole bewaffnet, mühsam heranstürmende Zombies fernhält. Ein Lebenspunktekonto zählt von 300 an rückwärts, ist der Freund dann noch nicht befreit, ist es endgültig aus. Allerdings darf in einem Level dreimal gestorben werden.

Auch am Boden liegend wird scharf geschossenAuch am Boden liegend wird scharf geschossen

Abgerechnet wird am Schluss

Kommunikation und gute Zusammenarbeit ist Trumpf in "Left 4 Dead". Die menschlichen Spieler brüllen dabei automatisch los, wenn sich Gefahr nähert und warnen sich lautstark vor "Hunter" oder "Tank". Während die Zombie-Spieler stets die volle Kartenübersicht haben und genau wissen, wo sich die menschlichen Spieler aufhalten, so tappen ebendiese im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln. Abhilfe schafft die Taschenlampe mit unendlicher Energie. So können Freunde auch hinter Wänden ausgemacht werden. Allerdings ist grelles Licht Zombie-Lockstoff par excellence. Am Ende eines Levels beginnt mit dem "last stand" der Wahnsinn schlechthin. Die Zeit stoppt kurz, Waffen können nachgeladen werden, Zombies kreisen um die letzten Überlebenden, die es so weit geschafft haben, halten kurz inne. Sobald das Rettungsfahrzeug angefunkt wurde, geht es ganz schnell. Nichts als Überleben ist die Devise, wenn Zombiewelle um Zombiewelle auf die Überlebenden hereinbricht, die Munition knapp wird und nur noch ein beherzter Sprung an die vom Helikopter baumelnde Strickleiter Sicherheit verspricht. Nichts für schwache Nerven.

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