Vorschau They

von Philip Ulc (13. Mai 2008)

Mystery liegt im Trend. Ob TV-Serien wie Lost oder Heroes, eine eher undurchsichtige Hintergrundgeschichte und zwielichtige Charaktere sind derzeit Publikumsgaranten. Warum nicht also einen Ego-Shooter entwickeln, der auf eine ähnliche Rezeptur setzt, dachte sich der polnische Entwickler Metropolis.

An gelegentlichen Stellen bekommt ihr SchützenhilfeAn gelegentlichen Stellen bekommt ihr Schützenhilfe

Erst schießen, dann gibt's auch Story

Der wenig aussagekräftige Titel "They" lässt kurz stutzen. Worum geht es hier? "They" bedeutet "Sie", und das sind nicht die einfallenden, roboterähnlichen Kampfmaschinen, die das England der Zukunft im Jahr 2012 abfackeln, sondern eine außerirdische Macht, die ebendiese steuern. Mehr ist zu diesem mysteriösen Angriff nicht bekannt, weder dem Spieler, noch dem Helden, ein ehemaliger britischer Elitesoldat. Erst nach und nach werdet ihr mit Story-Happen rund um die Identität der Invasoren versorgt, die Geschichte entfaltet sich so ganz allmählich, und wie die Mannen von Metropolis hoffen, äußerst spannend. Wer "They" also sind und warum sie die Erde und vornehmlich London attackieren, bleibt vorerst ein Geheimnis. Die Entwickler halten sich bezüglich weiterer Storyhintergründe bedeckt, denn die Ungewissheit soll im fertigen Spiel vor allem eines erzeugen, nämlich Atmosphäre. Zumindest ist bekannt, dass sich Teile des Mystery-Shooters auch außerhalb der Stadtgebiete Londons abspielen sollen.

Zu Beginn jedes Levels dürft ihr in diesem Menü eure Waffe individuell konfigurierenZu Beginn jedes Levels dürft ihr in diesem Menü eure Waffe individuell konfigurieren

Das Gehirn als erstes

Zu Beginn des Spiels werdet ihr in die heiße Zone eines verheerenden Angriffs oben genannter Roboter entlassen, um Überlebende zu bergen. Zum glorreichen Lebensretter werdet ihr aber erst gar nicht aufsteigen, denn es stellen sich euch schnell Feinde entgegen, die wie eine Mischung aus Roboter und Ridley Scotts Alien aussehen. Das Besondere an diesen Gegnern ist ihre symbiotische Gestalt; während der Roboterteil euch mit Waffengewalt in Schach zu halten versucht, sitzt auf dem Roboterkopf eine Art rötlich schimmerndes Geisterwesen, das den Roboter anscheinend lenkt. Sozusagen das "Gehirn" des Gegners, wie die Entwickler sagen. Ist der Denkapparat des Gegenspielers denn auch zielsicher vom Roboterkörper geschossen, verhält sich der Wirtskörper ausgesprochen dumm und feuert wild durch die Gegend. Von vormals taktischer Raffinesse, in Deckung zu gehen, zu flankieren oder gemeinsam zu attackieren, ist nicht mehr viel übrig. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellt, sind die anfangs unsichtbaren Geisterwesen, auch "Phantoms" genannt, die eigentlichen Gegner im Spiel. Wobei immer noch offen bleibt, wer "Sie" eigentlich sind.

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