Vorschau Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots

von Thomas Bruckert (26. April 2008)

Eine Saga soll ein würdiges Ende bekommen: "Metal Gear Solid"; diese drei Wörter stehen seit 10 Jahren für Videospiele höchster Qualität. Charakteristisch für diese berühmte Spieleserie ist nicht nur die umfangreich erzählte und komplexe Story, sondern auch die technische Umsetzung auf hohem Niveau. Im Juni 2008 kommt scheinbar der letzte Teil des taktischen Spionage-Action-Spieles auf den weltweiten Markt. Was euch erwartet und ob "Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots" ein angemessenes Ende von Solid Snakes Missionen darstellen wird, solltet ihr nun auf den folgenden Seiten nachlesen.

Ihr seht: Liquid Ocelot. Der Geist von Liquid Snake hat inzwischen vollständigen Besitz von Revolver Ocelots Körper.Ihr seht: Liquid Ocelot. Der Geist von Liquid Snake hat inzwischen vollständigen Besitz von Revolver Ocelots Körper.

Wenn sich zwei Schlangen streiten, freut sich die dritte.

Die Story setzt fünf Jahre nach dem Ende von "Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty" an. Im Jahre 2014 sind viele Teile der Welt militärischen Konflikten ausgesetzt, die mit Hilfe von sogenannten PMCs (Private Military Companies) ausgetragen werden. Die fünf größten dieser PMCs werden dabei vom Mutterkonzern "Outer Haven" besessen und von "Liquid Ocelot" koordiniert. Dieser scheint primär wirtschaftliche Interessen an den Konflikten zu haben. In diesem Zusammenhang kommen auch "The Patriots" ins Spiel, eine im Hintergrund operierende geheime Organisation, die die Wirtschaft, Religion und Politik in den USA bestimmt und manipuliert. Ihr sollt und werdet im Laufe des Spieles die wahren Absichten dahinter entdecken und in der Rolle des gealterteten Elitesoldaten "Solid Snake" eure Mission erfüllen: "Liquid Ocelot" zur Strecke bringen und dem dunklen Treiben der PMCs und der "Patriots" ein Ende bereiten. Mit an Bord sind ein geschätztes Dutzend individuelle Charaktere, die euch dabei helfen bzw. sich euch in den Weg stellen werden.

Solid Snake zielt.Solid Snake zielt.

Die Kamerasteuerung wurde stark verbessert.

Ohne eine vernünftige Steuerung der Spielfigur und der Kamera ist der Kampf gegen "Liquid Ocelot" freilich nicht denkbar. "Kojima Productions" , die Entwickler des Spieles, haben daher die Steuerung im Vergleich zum Vorgängerspiel nochmals verbessert. Es sind nicht nur 360°C-Drehungen mit dem rechten Analogstick möglich, sondern ihr könnt auch jederzeit zwischen der klassischen Thirdperson-View und der Egoperspektive wechseln. Theoretisch ist es deswegen sogar machbar, das ganze Spiel wie ein Firstperson-Shooter durchzuspielen. An Ecken denkt die Kamera sogar mit und schwenkt automatisch dort hin, was hinter der Ecke zu sehen ist. Mittels dieser Kamera steht es auch in eurer Macht auf Gegner zu zielen, obwohl ihr eigentlich noch nicht in der Lage wärt sie zu sehen. Das habt ihr der Sixaxis-Funktion zu verdanken. Ihr habt somit immer die Möglichkeit schnell und effektiv auf nahende Figuren zu reagieren, die euch sonst entdecken würden.

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Meinungen - Metal Gear Solid 4 - Guns of the Patriots

Valarr
96

Ende einer Ära

von gelöschter User 3

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