Test WorldShift

von Stefan Buechner (10. Mai 2008)

Müssen Mehrspielerschlachten bei Echtzeitstrategiespielen wirklich immer auf Deathmatchbasis ausgetragen werden? Keinesfalls, so denken die deutschen Entwickler der Black Sea Studios, die mit ihrem neuen Spiel "Worldshift" den Koop-Gedanken in den Mittelpunkt stellen und sich nicht nur deshalb am Onlinemegahit "World of Warcraft" orientieren.

Die grünen Kristalle dienen als Checkpoints, sind aber oft sehr rar in den Einsätzen platziert.Die grünen Kristalle dienen als Checkpoints, sind aber oft sehr rar in den Einsätzen platziert.

World of Worldshift

"Worldshift" will anders sein. Wo euch ein "C&C 3" mächtige Stützpunkte bauen und Einheiten rekrutieren lässt, steht euch im Neuling nur ein kleiner Trupp zur Verfügung, mit dem ihr die gesamte Karte säubern müsst. Allerdings befinden sich in euerer kleinen Armee immerhin einige Helden, die mit ihren starken Zaubern und Spezialfähigkeiten für das nötige Gleichgewicht bei den regelmäßigen Kämpfen in Unterzahl sorgen. Ein wenig spielt sich "Worldshift" daher so wie die Karten ohne Basisbau in "Warcraft III": mit den wenigen Truppen rennt ihr über die Schlachtfelder, verteidigt bestimmte Stellungen oder greift den Feind im Zentrum seiner Macht an und seid dabei auf eure Anfangstruppen festgelegt.

Die Übersicht geht in den Kämpfen leider schnell verloren.Die Übersicht geht in den Kämpfen leider schnell verloren.

Tempo, Tempo

Große Schlachten sind somit nicht die Regel in "Worldshift", vielmehr stehen kleine Scharmützel auf der Tagesordnung. Doch schon in diesen verliert ihr leider regelmäßig die Übersicht über eure Einheiten und Helden. Denn kommt es zum Kampf, entsteht ein unübersichtliches Schlachtgetümmel, in dem ihr eure Truppen kaum anklicken, geschweige denn spezielle Befehle geben könnt. Einzig die Zauber eurer Helden dürft ihr über Hotkeys oder die Felder am unteren Bildschirmrand direkt aufrufen. Bei später mehr als drei Helden in eurer Armee, die allesamt jeweils mindestens drei Zauber beherrschen, habt ihr trotzdem gut zu tun, ständig müsst ihr die Zauber aktivieren und sprechen, und das alles in Echtzeit. Nicht nur Gelegenheitsspielern ist das Spieltempo in solchen Phasen schlichtweg zu hoch, es ist praktisch kaum möglich, in einem Gefecht alle Zauber zielgerichtet einzusetzen

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