Test Goin' Downtown

von Philipp Rauh (30. Mai 2008)

Katzen sagt man nach, dass sie neun Leben hätten. Prostituierte hatten da wohl nicht so viel Glück: Ein Sturz aus dem Fenster und schon ermittelt ein depressiver Cop auf eigene Faust gegen das unbekannte Böse hinter dem vermeintlichen Selbstmord einer unbekannten Schönen. Nach "Simon the Sorcerer 4" und "Everlight" schlägt Entwickler Silver Style mit seiner SciFi-Geschichte um Mord und Intrigen eindeutig einen erwachseneren und düsteren Weg ein. Waren sie erfolgreich? Wir haben ein Interview mit ihnen geführt und "Goin‘ Downtown" für euch getestet.

Wohnst du noch oder lebst du schon?Wohnst du noch oder lebst du schon?

Selbstzerstörendes Verhalten

Das Leben ist kein Wunschkonzert. Auch nicht in der Zukunft, trotz technologisch möglichen Unmöglichkeiten und einem halbwegs gesicherten Einkommen. Jake McCorley könnte davon ein Lied singen. Wenn er denn singen würde. Doch als zynischer und verbitterter Cop im Big Apple der Zukunft hat er keinen Grund zum fröhlichen Gesang, viel mehr resigniert er in seinem Job und in seinem Leben. Irgendwann in diesem grauen Einheitsbrei aus Routine und Anti-Depressiva stößt er direkt vor seinem Appartement auf eine bewusstlose Prostituierte. Rose heißt die junge Dame und Jake nimmt sie mit in seine Wohnung, in der jeder Hamster Platzangst-Attacken bekommen würde. Doch kaum hat sich der fürsorgliche Gesetzeshüter um die Verwirrte gekümmert schläft er ein - und Rose verschwindet. Allerdings nimmt sie den falschen Ausgang und so findet Jake sie unter seinem Fenster auf dem Bordsteinpflaster wieder. Der angebliche Selbstmord kommt ihm spanisch vor und so helft ihr Jack McCorley die Hintergründe der Tat aufzuklären.

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Spielzeit hoch 3?

Wie auch schon in "Everlight - Elfen an die Macht" könnt ihr auch in "Goin‘ Downtown" die verschiedenen Locations zu verschiedenen Tageszeiten besuchen. So wechselt ihr im Spiel durch simplen Knopfdruck zwischen Tag und Nacht, was Einfluss auf das Verhalten der anzutreffenden Charaktere hat, aber ebenso die Umgebungen verändert. Nur durch den überlegten Wechsel von hell und dunkel könnt ihr alle Rätsel lösen und den mysteriösen Suizid von Rose aufklären. In der späten zweiten Hälfte des Spiels bekommt ihr dann noch die Möglichkeit durch eine Simulation in die Vergangenheit zu reisen und so weitere Knobelaufgaben zu lösen. Unter anderem sprecht ihr auf diesem Weg mit der toten Rose und kommt einer Verschwörung auf die Spur. New York bereist Jack in dem ihr auf einen der 20 im Spiel vorkommenden relevanten Orte auf der Übersichtskarte klickt. Daraufhin schwingt sich der abgehalfterte Polizist auf sein Motorrad und düst in Windeseile zur Einsatzstelle. Lange Laufwege erübrigen sich also.

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