Test Dragon Quest Swords

von Henrik Haumann (29. Mai 2008)

Fantasy boomt. Nicht erst seit der Verfilmung von Tolkiens Fantasy-Epos "Der Herr der Ringe" ist das Erzählen mystischer, mit Schwert und Hexerei verzierter, Geschichten groß im Trend, sowohl in der Buch-, Film- und auch in der Videospielindustrie. Und wie immer mischt natürlich ein Land ganz weit oben mit: Japan. Und hier sind besonders zwei Spielreihen von großer Bedeutung: Zum einen das auch in Europa sehr bekannte und beliebte "Final Fantasy", zum anderen die etwas weniger bekannte "Dragon Quest"- Reihe, deren Charakterdesign traditionell aus der Feder des Altmeisters der Mangaka Akira Toriyama stammt. Mit "Dragon Quest: Swords" ist nun ein neuer Ableger dieserr beliebten Reihe erschienen.

Wer sagte, Gewalt sei keine Lösung?Wer sagte, Gewalt sei keine Lösung?

Hack n' Slay

Wer nun altmodische, traditionelle Rollenspielkost erwartet, der liegt vollkommen falsch. "Dragon Quest: Swords" ist vielmehr ein Action Abenteuer im Stil der Lightgun-Shooter der 70er Jahre, die auch in solchen Spielen wie "Resident Evil: Umbrella Chronicles" oder "Link's Crossbow Traning" (beide ebenfalls für die Wii) wieder ausgegraben werden. Die Wii-Fernbedienung fungiert hierbei als Schwert und Schild zugleich, mit denen ihr euch durch das farbenfroh gestaltete Inselkönigreich Avalonia kämpft. Zur Seite stehen euch hierbei Gefährten, welche in alter Dragon Quest Manier entweder direkt befehligt oder mit gewissen allgemeinen Befehlen (z.B. "Kühler Kopf") bedacht werden können. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass immer nur ein Gefährte pro Quest mitkommen kann und es oft eine sehr schwierige Angelegenheit ist, sich für den richtigen Begleiter zu entscheiden.

Oooh la la, schöne Maid!Oooh la la, schöne Maid!

Seh' ich gut aus?

Und diese Gefährten sind eindeutig aus der Feder des Dragon Ball Schöpfers Akira Toriyama. Dieser gehört zu den wenigen Künstlern, deren Stil man sofort erkennt, wenn ihr ihn einmal gesehen habt und das spiegelt sich auch im Charakterdesign wieder. Sowohl alte Bekannte aus der Dragon Quest Reihe (NPC's wie auch Monster) als auch neue Charaktere tummeln sich in bewährter Cell-Shading Grafik, die den Comic-Flair perfekt rüberbringt. Der Vergleich zu dem schon etwas betagteren "Dragon Quest 8: Die Reise des verwunschenen Königs" ist offensichtlich und die Grafik ist nahezu dieselbe. Lediglich ein paar Zwischensequenzen zeigen das grafisch Niveau der Wii, so zum Beispiel die sehr schön animierte Maske des Oberschurken im Vorspann.

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