Test Eye Toy - Play 3

von Wachtang Budagaschwili (07. Februar 2006)

Sony schleudert mit "Eye Toy: Play 3" das neueste Modell der Play-Reihe auf den Markt und somit auch ein - dem Titel zufolge - neues Spiel für die revolutionäre "Eye Toy"-Kamera. Das Game wirbt mit mehr Spielen und Partyfunktionen, aber ist es dem innovativen Konzept noch gerecht?

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Einführung

Einsteiger in das lustige Milieu der "Eye Toy"-Spiele werden sich wundern: Vor ein paar Jahren brachte Sony mit "Eye Toy: Play" ein revolutionäres Spiel und Spielkonzept auf den Markt, das mit Hilfe einer Kamera gesteuert wurde, die mittels USB an die PlayStation2 angeschlossen wird. Der Controller wurde somit überflüssig. Gesteuert wird mit Bewegungen im hell beleuchteten Zimmer, das die Cam auf den Bildschirm projizierte. Jegliche Bewegungen werden erfasst und in das Spiel eingebunden. So wird der Spieler Teil des Geschehens und muss sich ins Zeug legen. "Eye Toy" legt besonderen Wert darauf, dass man sich durch Bewegung aktiv am Spiel beteiligt. Angefangen hat Sony mit Spielchen wie z.B. Wischi-Waschi, in dem der Spieler durch schnelle Armbewegungen den (im Spiel) schmutzigen Bildschirm putzen musste oder einfache Musikgames, in denen man zum Beat die an verschiedenen Positionen befindlichen Farbkreise berühren musste. Endlich gelang es, den Spieler von der Couch zu holen und ihn einen aktiven Beitrag zu seiner Gesundheit leisten zu lassen, wobei man auch noch Spaß hatte. Mit weiteren Produkten der "Eye Toy"-Reihe (nicht nur "Play", sondern z.B. auch "Kinetic") wurde das Wohnzimmer mehr und mehr zum Fitnessstudio bzw. zur Spielwiese.

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Bandtrubel

"Eye Toy" sucht den Superstar, und dabei verzichtet ihr ganz auf schwachsinnige Kommentare von Bohlen & Co. Hier tretet ihr mit einer vierköpfigen Band (deren Mitglieder aber alle eine Person sind) auf die Bühne und rockt ab mit Gitarre, Saxophon, Keyboard und Schlagzeug. Alle Instrumente werden der Reihe nach gespielt, das Drumset wird mit Händen kontrolliert, ihr berührt die Trommeln zeitgleich mit den Symbolen. Die Gitarre wird mit beiden Händen geführt, links die Akkorde greifen, rechts die Saiten zupfen. Das Saxophon lässt sich mit einer Hand bedienen - berührt die Symbole zur richtigen Zeit! Beim Keyboard müsst ihr die Kreisel berühren, sobald sie in die 4 Zonen des Keyboards kommen. Diese 4 Aktionen werden für je einige Sekunden aufgezeichnet und dann gleichzeitig auf die Bühne projiziert, wobei ihr dann das Publikum am Ansturm hindern sollt oder euch am Stage-Diving versucht. Diese beiden Minitasks sorgen für Abwechslung, sind aber nicht der Kernpunkt des Bandtrubels. Alles in allem, macht dieses Minigame aber doch sehr viel Spaß und ist im Vergleich zu einigen anderen mehr als gelungen.

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