Test Secret Agent Clank - Seite 2

Ihr dürft nicht nur Clank, sondern auch Kumpel Ratchet spielenIhr dürft nicht nur Clank, sondern auch Kumpel Ratchet spielen

Drei Helden für den Preis von einem

Nicht wusste, sondern weiß: Zumindest in geringem Umfang dürfen wir auch Ratchet steuern, der sich wie eh und je mit seinem überdimensionalen Schraubenschlüssel aus dem Gefängnis kämpfen darf. Natürlich erwirbt auch er im Laufe der Zeit die obligatorischen Upgrades für seine Waffen, so dass mit fortschreitender Spieldauer nicht nur der Wumms, sondern auch der Spielspaß immer größer wird. Im Menü könnt ihr dabei jeweils wählen, ob ihr die Hauptgeschichte weiterspielt oder aber einen der zahlreichen Nebenmissionen erfüllt, die euch jede Menge Bolts einbringen. Auch das sorgt für Auflockerung, die man als verwöhnter Gamer ja immer wieder gerne hat. Das Sahnehäubchen aber kommt erst noch: Neben Ratchet taucht noch ein weiterer alter Bekannter auf, in dessen Haut ihr für eine gewisse Zeit schlüpfen dürft. Der Spannung halber sei aber an dieser Stelle noch nicht allzu viel verraten. Nur soviel: Jeder spielt sich etwas anders und alle 3 machen großen Spaß. Aber da Clank in diesem Spiel die Hauptperson ist, liegt es nahe, dass er am meisten Laune verbreitet. Und das tut er auch.

Laserfallen sind mit dem richtigen Timing kein ProblemLaserfallen sind mit dem richtigen Timing kein Problem

Dezente Kritik: Steuerung und Schwierigkeitsgrad

Doch bei allem Lob, gibt es auch Bereiche, die in dem Spiel nicht so gut geglückt sind? Ja, die gibt es und die sind auch der Grund, warum Clank als smarter Agent nicht noch mehr betört. Da ist als erstes die Steuerung: Alle, die schon "Size Matters" gespielt haben, dürften sich auf Anhieb wohl fühlen. Alle anderen gewöhnen sich sehr schnell ans simple manövrieren: Mit der Dreieck Taste werden die Waffen ausgewählt, mit der Kreistaste werden diese benutzt, mit der Kreuztaste springt ihr und mit der Quadrat Taste könnt ihr Clanks Roboter-Kung-Fu beschmunzeln. Gesteuert wird wahlweise mit Analogstick oder dem Steuerkreuz. Die Kamera dreht ihr mit den Schultertasten. Und da liegt wie schon im Vorgänger das erste Problem. Sobald ihr in die Nähe einer Wand kommt, lässt sich die Kamera nicht mehr drehen sondern blockiert. Äußerst schmerzhaft, wenn euch dann ein Gegner auf den Fersen ist. Beim Schwierigkeitsgrad hat man im Gegensatz zum Vorgänger etwas Luft abgelassen, aber noch immer spielen sich die verschiedenen Abschnitte von kinderleicht bis pickelhart. Wenn also schon nicht gleich schwer, warum dann keinen wählbaren Schwierigkeitsgrad einbauen? Auf die automatischen Speicherpunkte trifft das gleiche zu, denn die sind alles andere als gleichmäßig fair verteilt. Dafür besticht unser kleiner Robot-James-Bond mit gewohnt toller Grafik und Sprachausgabe.

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