Test Mass Effect - Seite 2

Ihr seid immer mit 2 Kampfgenossen unterwegsIhr seid immer mit 2 Kampfgenossen unterwegs

Reizvolle Geschichte in authentischer Welt

Alles in allem ein rundes Paket, das absolut überzeugt. Traumhaft wäre es gewesen, auch (zumindest einige) der Alienrassen spielen zu können. Wahrscheinlich war dies aber auch aufgrund der aufwändig aus der Sicht der Menschen erzählten Geschichte gar nicht möglich. Vielleicht dürfen wir ja im zweiten Teil der als Trilogie angelegten Space Opera auch in die Haut eines Turianers, Kroganer oder eine andere der zahlreichen exotischen Aliens schlüpfen? Immerhin können wir bei unseren Einsätzen je 2 Partner mitnehmen, darunter auch Aliens. Womit wir bei der Spielwelt von "Mass Effect" wären, zweifellos eine der ganz, ganz grossen Stärken des Spiels. Die Spielwelt wurde ohne Lizenz ganz alleine von den kreativen Köpfen bei Bioware entworfen. Zu ihr gehören nicht nur die 12 im Spiel vertretenen Spezies, sondern auch eine komplexe Geschichte jedes einzelnen Volkes inklusive diplomatischen Beziehungen (und Kriegen) untereinander, den zugehörigen Heimatwelten, in die uns das Spiel zumindest zum Teil führt und vielem, vielem mehr. Auch wenn dabei gewisse Ähnlichkeiten zu Star Trek & Co nicht zu übersehen sind, hat Bioware ein enorm grosses, glaubwürdiges und dennoch eigenständiges Universum geschaffen. Keine andere Science-Fiction Welt hat mich bisher in einem Computerspiel so sehr in ihren Bann gezogen wie das Universum von "Mass Effect".

Die Zwischensequenzen sind filmreif und packendDie Zwischensequenzen sind filmreif und packend

Parallelen zu frühen Spielen deutlich zu erkennen

Das Universum ist mit einer beeindruckenden Anzahl von Planeten enorm gross, der wirkliche Star ist aber die Geschichte bzw. wie sie erzählt wird. Dramatische Geschehnisse, die sich in zahlreichen tollen Zwischensequenzen entwickeln und die man als Spieler mittels der Dialoge mit lenken kann, ziehen einen so dermassen in Bann, dass man trotz der enormen Quantität selbiger keine Sekunde Langeweile aufkommt. Dabei haben die Macher von "Knights of the Old Republic" dem Spiel wieder ein Gesinnungssystem spendiert. Wir können also wahlweise richtig lieb oder so richtig böse agieren. Unsere Antworten in Dialogen und unsere spielerischen Entscheidungen bestimmen dann, wie unsere Umwelt auf uns reagiert, was dem Spiel eine enorme Spieltiefe verschafft. Leider hat das alles aber keinen endgültigen Einfluss auf den Verlauf der Hauptmission. Aber dafür kann ja dann in den zahlreichen Nebenmissionen umso bösartiger und egoistischer Vorgehen. Die Nebenmissionen sind übrigens ein Bereich, bei dem Bioware in der Fortsetzung sowohl optisch als auch inhaltlich ruhig noch etwas mehr Abwechslungsreichtum walten lassen darf. Immerhin bringen die oft nach dem gleichen Strickmuster angelegten Nebenmissionen ordentlich Kohle, Equipment und Universalgel (zum reparieren und Schlösser öffnen) auf unser Konto. Brillant abgerundet wird die Glaubwürdigkeit der Welt durch die saustarke Enzyklopädie, in dem mit Sprachausgabe alle Details der Geschichte kommentiert werden, seien es Charaktere, Völker oder sonstige Geschehnisse.

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