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RF Online

Eines der erfolgreichsten und gleichzeitig beliebtesten MMORPG aus Korea findet nun auch endlich seinen Weg nach Europa und soll ab sofort als Alternative zu "World of Warcraft", "Guild Wars", "Everquest" oder auch "Final Fantasy XI" den Online-Rollenspielmarkt am PC aufmischen. Die Zutaten stimmen, denn anders als die meisten westlichen MMORPG zielt "RF Online" auf die Anime Fans, von denen es ja bekanntlich auch hierzulande mehr als genug gibt. Von Florian Funk

12. Apr 2006

MMO Nachschub

Der Animestil weiß zu gefallen

Nach "Phantasy Star Online", "Ragnarok", "Final Fantasy XI", "Dark Age of Camelot" oder auch "World of Warcraft" erwartet die europäischen MMORPG Spieler nun ein weiterer Stern am MMO Horizont. Die Zutaten sind ähnlich gestrickt wie bei Segas "Phantasy Star Online", welchem "RF Online" rein stilistisch am ehesten ähnelt. Umfangtechnisch ist "RF Online" im Gegensatz zu "PSO" jedoch ein echtes MMORPG das insbesondere in Sachen PVP Schwerpunkte setzt, dazu jedoch später mehr. Die Grundbasis von "RF Online" liefert eine Fantasy Welt in welcher jeweils drei Fraktionen vertreten sind. Diese sind die Accretianer, die heilige Allianz von Cora und die Bellato-Union. Jede der drei Fraktionen glänzt hierbei mit unterschiedlichen Klassen und Fertigkeiten und so liegt es ganz an euren persönlichen Vorlieben welcher Partei ihr euch anschließt. Grundsätzlich ähneln die Fraktionen sehr der Allianz und der Horde aus "WoW" wenn es ums Grundprinzip geht. Die Parteien konkurrieren somit und stehen in gewisser Weise auch unmittelbar im Krieg miteinander.

Fantasy pur

In Sachen PVP bietet "RF Online" ausgewogene Kost

Rein optisch zählt "RF Online" ab sofort mit Abstand zu den schönsten MMORPG. Die Engine ist detailreich und überzeugt mit einem sehr stilistisch wirkenden Anime-Look. Besonders die knackigen Girls haben es mir angetan und so blieb mir auch nichts anderes übrig als mir prompt einen weiblichen Charakter zu erstellen. Doch die anfängliche Euphorie wird schon im Tutorial gebremst, denn "RF Online" ist offenbar komplett in englisch gehalten, was viele jüngere Spieler unvermittelt außen vor lässt! Ebenso ernüchternd ist die Wahl eines Servers, denn anders als bei beispielsweise "World of Warcraft" sind die Realms nicht nach Sprache aufgeteilt zumal ich persönlich fünf Server als entschieden zu wenig empfinde. Gesprochen wird im Spiel ohnehin nur englisch, was meinem Spieltrieb bei der Partyfindung recht schnell einen Dämpfer versetzte. Ebenso umständlich auch Freundesliste und Menüführung. Das haben Blizzard oder auch NCSOFT mit "Guild Wars" entschieden besser hinbekommen!

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